Signa hat Selfridges-Beteiligung wohl auf 45 Prozent reduziert

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    Österreich,

    Die kriselnde Signa-Gruppe hat offenbar ihrer Beteiligung an der britischen Luxus-Kaufhauskette Selfridges reduziert.

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    Durch den Signa-Zusammenbruch entstand dem Schweizer Investor Arthur Eugster ein Schaden von 650 Millionen Franken. (Symbolbild) - keystone

    Der thailändische Co-Besitzer Central Group soll als Mehrheitseigentümer die Kontrolle über die Kaufhauskette übernommen haben, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch online berichtete. Wie mit der Sache vertraute Personen zur APA sagten, soll die Signa ihre Beteiligung auf 45 Prozent verringert haben.

    «Mit diesem Schritt festigt die Central Group ihre Position als Eigentümerin und Betreiberin der grössten europäischen Luxuskaufhausgruppe», schrieb die Central Group auf der Plattform LinkedIn.

    Im August 2022 hatten Signa und Central Group die Übernahme der Kaufhauskette abgeschlossen, der Kaufpreis wurde damals laut dpa-Informationen auf 4 Milliarden Euro beziffert. Beim Kauf hielten Signa und Central Group jeweils einen Anteil von 50 Prozent an Selfridges. Signa gab zu dem Bericht keine Stellungnahme ab.

    Schwierigkeiten im Immobiliengeschäft

    Bei dem Tiroler Immobilienkonzern kriselt es derzeit gewaltig. Im Zuge von Schwierigkeiten vor allem im Immobiliengeschäft, wo sich aufgrund hoher Abwertungen Verluste anhäuften, und wegen Liquiditätssorgen musste der Immobilieninvestor Rene Benko vergangene Woche das Ruder in dem Konzern an den deutschen Sanierer Arndt Geiwitz übergeben.

    Geiwitz ist nun Vorsitzender im Beirat sowie im Gesellschafter-Komitee der Signa. Für Signa Prime und Signa Development hat sich Geiwitz zudem Ralf Schmitz für die operative Umsetzung der Restrukturierung in die beiden Gesellschaften geholt.

    In der Schweiz ist die Globus Gruppe mitsamt ihren Immobilien ebenfalls je zur Hälfte im Besitz von Signa und der Central Group. Die Central-Gruppe der Familie Chirathivat hat vor einer Woche bereits ein verbales Bekenntnis zu Globus verlauten lassen. «Unabhängig von der Position unseres Joint-Venture-Partners beabsichtigt die Central Group, all ihre europäischen Luxusgeschäfte, einschliesslich Globus, zu unterstützen», hiess es in diesem Zusammenhang.

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