Selenskyj zu Abschuss von A-50-Flieger: «Zusammenarbeit mit Partnern»

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    Beim jüngsten Abschuss eines russischen Aufklärungsflugzeugs verweist der ukrainische Staatschef auf ausländische Unterstützung.

    Münchner Sicherheitskonferenz (MSC)
    Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine. Sven Hoppe/dpa - dpa

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den jüngsten Abschuss eines russischen Aufklärungsflugzeugs vom Typ Berijew A-50 als Ergebnis der «Zusammenarbeit mit Partnern» bezeichnet. Das mit teurer Elektronik gespickte und mit speziell ausgebildeten Experten besetzte Flugzeug war am Vortag nach Angaben aus Kiew von der ukrainischen Flugabwehr über Südrussland abgeschossen worden. Ohne diese Partnerschaft wäre die Ukraine kaum in der Lage, sich in bestimmten Richtungen zu schützen, erklärte Selenskyj am Samstag in Kiew. Details dieser Zusammenarbeit nannte Selenskyj jedoch nicht.

    Allerdings trat der ukrainische Staatschef Spekulationen entgegen, dass bei dem Abschuss westliche Waffensysteme, möglicherweise Patriot-Raketen, eingesetzt worden seien. «Die Ukraine hat weder die Möglichkeit noch das Recht, und wird dieses auch nie haben, um Waffen aus Partnerländern über Gebieten ausserhalb der gegenwärtig besetzten Regionen des Landes einzusetzen», sagte Selenskyj. In ukrainischen Medien war unter anderem auch über den Einsatz eines Projektils eines modernisierten sowjetischen Flugabwehrsystem des Typs S-200 spekuliert worden.

    Der Kreml verfügt Militärexperten zufolge nur über gut ein halbes Dutzend einsatzfähiger Flugzeuge dieses Typs. Mitte Januar hatte das ukrainische Militär nach eigenen Angaben bereits eine der wenigen, überaus wertvollen A-50, die auch als fliegende Kommunikationszentrale dient, und ein weiteres Aufklärungsflugzeug des Typs Iljuschin Il-22 über dem Asowschen Meer abgeschossen.

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