Selenskyj: 314 russische Soldaten in Pokrowsk

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Ukraine,

    Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bleibt die schnelle Einnahme von Pokrowsk für die russischen Truppen das vorrangige Ziel.

    Wolodymyr Selenskyj
    Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bleibt die schnelle Eroberung von Pokrowsk das Hauptziel der russischen Truppen. (Archivbild) - keystone

    Für die russischen Truppen ist laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eine schnelle Eroberung von Pokrowsk weiterhin das Ziel Nummer eins. «In der Stadt selbst befinden sich unseren Daten nach 314 Russen», sagte der Staatschef Journalisten in Kiew. Das sind mehr als zuletzt.

    Dabei habe es innerhalb von drei Tagen 220 russische Sturmangriffe im Bereich der Bergarbeiterstadt im Donezker Gebiet gegeben. Ende Oktober hatte Selenskyj selbst noch von «bis zu» 200 russischen Soldaten im Stadtgebiet von Pokrowsk gesprochen.

    Um Pokrowsk sei eine grosse russische Gruppierung zusammengezogen worden. «Für Russland ist es sehr wichtig, alles dafür zu tun, um Pokrowsk real zu erobern», erklärte Selenskyj. Moskau wolle so den USA zeigen, dass sie Erfolge auf dem Schlachtfeld haben und das ostukrainische Industriegebiet Donbass erobern können. Bei den ebenfalls in der Region Donezk gelegenen Städten Siwersk, Kramatorsk und Kostjantyniwka hätten die russischen Truppen trotz ständiger Angriffe aber «keine Erfolge».

    Ukraine erzielt Geländegewinne bei Kupjansk

    Im benachbarten Gebiet Charkiw habe es hingegen Geländegewinne für die ukrainische Seite gegeben. «Kupjansk – wir sind 1100 bis 1200 Meter vorgestossen», sagte Selenskyj. Bei der Stadt Wowtschansk nahe der russischen Grenze verschlechtere sich die Lage, und die Kremltruppen bereiteten weitere Vorstösse vor.

    Die Ukraine wehrt sich mit westlicher Unterstützung seit mehr als dreieinhalb Jahren gegen die russische Invasion. Kremlchef Wladimir Putin hatte mehrfach erklärt, dass die ukrainischen Truppen in den Städten Pokrowsk und Kupjansk eingekreist seien.

    Selenskyj und der ukrainische Generalstab wiesen das stets zurück. Vereinzelt wird Kiew für den bisher ausgebliebenen Rückzugsbefehl aus Pokrowsk und der Nachbarstadt Myrnohrad kritisiert.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #1320 (nicht angemeldet)

    Putin schickt nächste Einheit in den Tod. Russische Truppen haben in der Region Donezk den zweiten größeren Panzer-Angriff binnen weniger Tage gestartet – mit erneut fatalem Ausgang für die beteiligten russischen Fahrzeuge und Soldaten. Derweil gibt eine frisch gehisste blau-gelbe Flagge im Zentrum von Pokrowsk Millionen Ukrainern Hoffnung. Von wegen Pokrowsk gefallen.

    User #4327 (nicht angemeldet)

    Russland ist am Ende. Das sage viele Russen. Auch Politiker und Wirtschaftsleute kritisieren Putes extrem teure Politik und seinen Drang nach Westen. Hehehe. LOL.

    Weiterlesen

    Wolodymyr Selenskyj
    18 Interaktionen
    Angriffe

    MEHR IN NEWS

    Man muss die Eltern kritisieren, nicht die Kinder!
    315 Interaktionen
    Schweigepfad-Lärm
    Maienfeld GR
    Maienfeld GR
    Schnee
    6 Interaktionen
    Erster Schnee

    MEHR AUS UKRAINE

    Präsident Selenskyj 2027
    65 Interaktionen
    Hilfe
    ukraine merz Selenskyj
    32 Interaktionen
    «Tempo»
    22 Interaktionen
    Kiew
    114 Interaktionen
    Kiew