Schnee auf Mallorca: Sturmtief bringt Winter auf die Party-Insel

    Keystone-SDA
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    Spanien,

    Das Sturmtief «Juliette» sorgt für enormen Schneefall auf Mallorca. Es drohen Überschwemmungen, sobald es wieder wärmer wird.

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    Dieses Video zeigt die Rafa Nadal Academy auf Mallorca, die auch eingeschneit wurde. - Twitter/@rnadalacademy

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zurzeit herrschen auf Mallorca winterliche Verhältnisse.
    • Auf 300 Meter über Meer sind 50 Zentimeter Neuschnee gefallen.
    • Bald könnte die Schneefallgrenze noch weiter fallen – bis zum Ballermann.

    Auf Mallorca ist man sich das einfach nicht gewohnt: Nach extremem Schneefall sind grosse Teile der spanischen Mittelmeer-Insel mit Neuschnee bedeckt. «Juliette», wie das Sturmtief heisst, sorgte für bis zu 50 Zentimeter Neuschnee sowie für Starkregen und tiefe Temperaturen.

    Somit gibt es nach Kalifornien weitere ungewohnte Schneebilder zu sehen. Teilweise schneite es auf Mallorca auch im Flachland und sogar an den Stränden. In den Badebuchten blieb der Schnee aber nicht lange liegen. Palma und der Ballermann blieben grösstenteils von der weissen Pracht verschont.

    Auf Social Media herrscht Euphorie

    Nur im höher gelegenen Stadtviertel Son Vida, wo unter anderem Ex-Fussballer Bastian Schweinsteiger wohnt, bildeten sich ein paar Schneeflocken.

    Viele Mallorquiner teilen in den sozialen Netzwerken begeistert Fotos und Videos der schneebedeckten Dörfer und Strassen.

    Wegen des Wintereinbruchs und damit einhergehenden Schneefalls mussten im Tramuntana-Gebirge mehrere Strassen gesperrt werden. Einige Fährverbindungen wurden aufgrund des hohen Wellengangs gestrichen. Die Behörden riefen die Bürger auf, vorsichtig zu sein und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben.

    Erhebliche Schäden auf Mallorca durch Starkregen

    Der Starkregen richtete zum Teil erhebliche Schäden an. In Pollença, einem malerischen Dorf im Norden, gingen 171 Liter Wasser pro Quadratmeter binnen 24 Stunden nieder. Normalerweise kleine Wasserläufe wurden zu Sturzbäche und setzten die Uferbereiche unter Wasser. Auch Keller und Tiefgaragen liefen voll.

    Am Mittwoch soll das Sturmtief abgezogen sein. Wenn die Temperaturen wieder steigen und der Schnee in den Bergen schmilzt, werden jedoch weitere Überschwemmungen befürchtet.

    Auch in anderen höhergelegenen Gebieten Spaniens fiel am Montag Schnee oder viel Regen. Etwa in Katalonien. Aber auf Mallorca ist der plötzliche Wintereinbruch besonders heftig.

    Waren Sie schon mal auf Mallorca?

    Der nationale Wetterdienst Aemet rief deshalb nur für Mallorca die höchste Alarmstufe Rot aus. Diese gilt bis Dienstag in erster Linie für das Gebiet um das Tramuntana-Gebirge im Norden der Insel.

    Ansonsten gilt auf allen Balearen-Inseln mindestens bis Mittwoch entweder Alarmstufe Orange oder Gelb.

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