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    RWE leitet Schiedsgerichtsverfahren gegen Gazprom ein

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    Deutschland,

    Der Energieriese aus Essen hat rechtliche Schritte gegen den russischen Staatskonzern Gazprom eingeleitet. Er folgt damit dem Unternehmen Uniper, das das bereits vor einigen Tagen getan hat.

    Flaggen wehen vor der Konzernzentrale vom Energiekonzern RWE in Essen.
    Flaggen wehen vor der Konzernzentrale vom Energiekonzern RWE in Essen. - Rolf Vennenbernd/dpa

    Wegen ausbleibender Gaslieferungen strengt nach Uniper nun auch der Energiekonzern RWE ein Schiedsgerichtsverfahren gegen den russischen Staatskonzern Gazprom an. RWE habe die erforderlichen rechtlichen Schritte eingeleitet, sagte ein Sprecher am Montag in Essen. Details nannte er nicht. Zuvor hatte das «Handelsblatt» darüber berichtet.

    Der Energiekonzern Uniper hatte vergangene Woche mitgeteilt, ein Schiedsgerichtsverfahren gegen Gazprom Export vor einem internationalen Schiedsgericht beantragt zu haben. Gazprom hatte in einer ersten Reaktion die Forderungen von Uniper auf Schadenersatz als «unrechtmässig» zurückgewiesen. Hintergrund ist die Kürzung und schliesslich Einstellung russischer Gaslieferungen nach Deutschland im vergangenen Sommer durch Gazprom.

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