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    Russland nimmt angebliche Internet-Verschwörer fest

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    Russland,

    Trotz massiver Zensur gibt es immer noch auch in Russland Widerstand gegen Putins Krieg. Der russische Geheimdienst hat nun Dutzende Menschen festgenommen.

    Die Lubjanka als Hauptquartier des russischen Geheimdienstes war schon zu Sowjetzeiten gefürchtet. (Archivbild)
    Die Lubjanka als Hauptquartier des russischen Geheimdienstes war schon zu Sowjetzeiten gefürchtet. (Archivbild) - Alexander Zemlianichenko Jr/Xinhua/dpa

    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben bei einer koordinierten Aktion 39 Menschen im Land festgenommen. Darunter mehrere Minderjährige. Es handele sich um Teilnehmer «destruktiver Internetgemeinschaften», die im Auftrag der Ukraine Gewalttaten in Russland hätten verüben sollen, heisst es zur Begründung.

    Ebenso wurden gegen mehr als 250 Menschen, darunter mehr als 150 Minderjährige, Ermittlungen aufgenommen. Angeblich sollen sich die Verdächtigen über den Messenger Discord mit ihren ukrainischen Führungsoffizieren verständigt haben.

    Vorgehen gegen Kriegsgegner in Russland verschärft

    Russische Behörden warnen seit Monaten vor den angeblichen Anwerbungen, Medien berichten über einzelne Fälle. Doch es ist unklar, wie stichhaltig die Vorwürfe sind. Die Ukraine wirft Russland vor, ukrainische Teenager zu Sabotage anzustiften, zum Beispiel zu Brandanschlägen auf die Autos von Soldaten.

    Moskau hat nach Beginn des von Kremlchef Wladimir Putin befohlenen Angriffskriegs gegen die Ukraine die Verfolgung von Kriegsgegnern und Andersdenkenden im eigenen Land noch einmal verschärft. Nach Angaben der in Russland verbotenen Menschenrechtsorganisation Memorial gibt es Hunderte politischer Gefangener.

    Einer der am häufigsten verwendeten Vorwürfe für die Strafverfolgung ist die angebliche «Diskreditierung der russischen Armee». Aber auch Verurteilungen wegen Extremismus, Spionage und Sabotage haben deutlich zugenommen. Beobachter vermuten zudem, dass die Aktion des FSB Indiz für ein bevorstehendes Verbot des Messengers Discord sein könnte. Zahlreiche international genutzte soziale Netzwerke und Messenger sind in Russland als extremistisch verboten.

    Kommentare

    A.Mizich

    So genannte "ausländische Agenten" in Wiki nachzulesen. Personen oder Organisationen, die aus dem Ausland finanziert und beeinflusst werden.

    User #1529 (nicht angemeldet)

    Verschwörer aufgepasst, verschwört nicht alles, dann werdet ihr nicht verhaftet.

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