Russland attackiert Ukraine mit massivem Luftangriff

    Samantha Reimer
    Samantha Reimer

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    Die Ukraine erlebt einen massiven Luftangriff durch Russland mit Marschflugkörpern und Drohnen, der gezielt die Energieinfrastruktur des Landes bedroht.

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    Russland und die Ukraine beschossen sich erneut gegenseitig mit Drohnen. (Archivbild) - Uncredited/AP/dpa

    Russland hat in der Nacht zum Freitag einen umfangreichen Luftangriff auf die Ukraine gestartet. Zahlreiche Drohnen und Marschflugkörper wurden eingesetzt, wie «Euronews» berichtet.

    Nach vier Tagen Ruhe wurde in Kiew am Donnerstagabend wieder Luftalarm ausgelöst. Die ukrainische Luftwaffe meldete laut «Zeit» feindliche Kampfdrohnen über weiten Teilen des Landes.

    Denkst du, dass es noch irgendwann zu einem Waffenstillstand kommt?

    In der Hauptstadt fielen Drohnenteile nieder, ohne Schäden zu verursachen. Explosionen wurden aus mehreren Städten gemeldet. Neben Drohnen setzte Russland auch lenkbare Gleitbomben ein.

    Russland: Verstärkte Angriffe mit iranischen Drohnen

    Russland hat seine Drohnenangriffe in den letzten Wochen intensiviert. Oft wurden über 100 Fluggeräte pro Nacht eingesetzt.

    Die Ukraine schoss ihrerseits Drohnen über russischem Gebiet ab. An der Ostfront verschlechtert sich die Lage für die ukrainischen Verteidiger.

    Selenskyj besucht Saporischschja

    Präsident Selenskyj reiste in die von Angriffen betroffene Stadt Saporischschja.

    Er besuchte eine beschädigte Klinik und eine neue unterirdische Schule, wie die «Zeit» berichtet.

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    Präsident Selenskyj . (Archivbild) - dpa

    Präsidialamtschef Jermak betonte, die Ukraine sei derzeit zu schwach für Verhandlungen mit Russland. Man benötige mehr Waffen und Sicherheitsgarantien.

    Weitere Militärhilfe aus den USA

    Die USA stellen der Ukraine ein neues Hilfspaket im Wert von 500 Millionen Dollar zur Verfügung. Es umfasst unter anderem Drohnenabwehrsysteme und Munition, wie das «MDR» berichtet.

    Die scheidende Biden-Regierung will zudem vor dem Machtwechsel noch alle genehmigten Mittel nutzen. In Kiew wächst die Sorge vor einer Reduzierung der US-Hilfe unter Trump.

    Biden bei seiner Rede im Weissen Haus
    Biden bei seiner Rede im Weissen Haus - AFP

    Bei einem Besuch in Kiew übergab die deutsche Entwicklungsministerin Schulze etwa Ausrüstung zur Stabilisierung des Energiesystems. Die Ukraine würdigte Deutschlands bisherige Unterstützung von 37 Milliarden Euro als grösste unter den europäischen Staaten.

    Kommentare

    User #1021 (nicht angemeldet)

    Es ist beschämend, wie die ganze Welt zuschaut und nichts grundlegendes unternimmt um Putin zu stoppen.

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