Rumänien wirft Tiktok Begünstigung von rechtem Extremisten vor

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    Rumäniens Sicherheitsgremium erhebt schwere Vorwürfe gegen Tiktok nach dem Erfolg eines prorussischen Rechtsradikalen bei der Präsidentenwahl.

    Tiktok soll jetzt für Mitschnitte von Konzerten eine Vergütung an die Veranstalter zahlen.
    Rumäniens Sicherheitsgremium erhebt Vorwürfe gegen Tiktok. (Symbolbild) - Monika Skolimowska/dpa

    Ein wichtiges rumänisches Sicherheitsgremium macht der Plattform Tiktok nach dem Erfolg des prorussischen Rechtsradikalen Calin Georgescu bei der Präsidentenwahl schwere Vorwürfe. Tiktok habe es unterlassen, Georgescu bei seinen dort veröffentlichen Propagandamaterialien als Politiker zu identifizieren. Dies teilte das Präsidialamt in Bukarest mit.

    Der Oberste Verteidigungsrat (CSAT) rief die Strafverfolgungs- und Wahlbehörden dazu auf, in der Sache zu ermitteln. Dem von Staatspräsident Klaus Iohannis geleiteten Gremium gehören die Chefs der Geheimdienste, des Militärs und mehrere Minister an. Rumäniens Wahlbehörde habe Tiktok angewiesen, durchzusetzen, dass die dort aktiven Kandidaten sich selbst als solche zu erkennen geben.

    Die Rolle von Social Media im politischen Spiel

    Dafür sollen sie ihren von der Wahlbehörde erteilten Identifizierungscode nutzen, aus dem auch die Finanzquellen der Kandidaten hervorgehen. Dies habe Tiktok im Fall Georgescu nicht getan und diesen damit gegenüber anderen Kandidaten begünstigt.

    Damit sei dessen Sichtbarkeit auf der Plattform gesteigert worden, schrieb das Präsidialamt weiter. Tiktok ist beliebt als App für kurze Videoclips. Georgescu hatte vor allem bei Tiktok Wahlkampf betrieben.

    Vor der Wahl hatte er angegeben, dafür kein Geld ausgegeben zu haben. Er war in der ersten Runde der Präsidentenwahl auf Platz eins gekommen, gefolgt von der konservativ-liberalen Politikerin Elena Lasconi. Die Stichwahl zwischen den beiden ist am 8. Dezember geplant.

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