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    Regierung: Briten sollen «Zombiemesser» abgeben

    Keystone-SDA
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    Grossbritannien,

    Ab Ende September sind in Grossbritannien «Zombiemesser» und Macheten verboten. Aktuell darf man diese noch unbehelligt bei der Polizei abgeben.

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    In der südchinesischen Metropole Shenzhen hat ein Mann einen japanischen Jungen auf dessen Schulweg mit einem Messer verletzt. (Symbolbild) - Unsplash

    Grossbritanniens Regierung geht gegen Messergewalt vor. Sie fordert Menschen auf, Macheten sowie sogenannte Zombiemesser abzugeben – darunter versteht man Stichwaffen mit grossen, verzierten Klingen. Wer seine Waffen abgebe, müsse vor einem geplanten Verbot nicht mit Nachteilen rechnen, teilte die Regierung in London mit.

    In Grossbritannien sterben immer wieder Menschen bei Messerangriffen, darunter viele Jugendliche. Zuletzt hatten erneut Szenen von mehreren jungen Männern, die mit Macheten in der Öffentlichkeit aufeinander losgehen, für Entsetzen gesorgt.

    In England und Wales sollen Messer mit solchen Klingen vom 24. September an verboten werden, bisherige Vorgaben sollen damit nachgebessert werden. «Es gibt keinen legitimen Grund, dass sich eine solche Waffe in unserem Zuhause oder auf der Strasse befindet», sagte Polizei-Staatssekretärin Diana Johnson.

    Prominente Unterstützung gegen Messergewalt

    Schauspieler Idris Elba setzt sich mit seiner Kampagne «Don't Stop Your Future» für strengere Vorgaben und mehr Geld für die Jugendhilfe ein. Die Regierung will Fälle von Messergewalt innerhalb von zehn Jahren halbieren.

    «Es ist absolut wichtig, dass Mitglieder der Öffentlichkeit sich melden und ihre Waffen sicher abgeben», sagte Staatssekretärin Johnson. «Wir bieten Menschen die Chance, das Richtige zu tun – und dabei zu helfen, dass unsere Strassen sicherer werden, dass der Verlust weiterer Menschenleben verhindert und so viele in Zukunft gerettet werden.»

    Die Stichwaffen sollen vom 26. August bis 23. September bei Polizeistationen in England und Wales abgegeben werden können, auch anonym. Erst im Anschluss drohe Besitzern eine Haftstrafe. Das Verbot war schon von der konservativen Regierung des früheren Premiers Rishi Sunak angekündigt worden.

    Kommentare

    User #3290 (nicht angemeldet)

    Aha, kleinere Messer richten also keinen Schaden an?! Die Logik der Politik ist wirklich abenteuerlich.

    User #1233 (nicht angemeldet)

    Alles ein Witz. Das selbe Trauerspiel auch in Deutschland. Als würden sich kriminelle davon beeindrucken lassen.

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