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    Raumfahrer untersuchen mögliche Lecks an ISS

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    Russland,

    Drei neue undichte Stellen hatte die ISS-Besatzung befürchtet - nun die vorsichtige Entwarnung. Für einen schwer zugänglichen Bereich war ein spezielles Mikroskop ins All transportiert worden.

    Im Herbst war am Aussenposten der Menschheit, etwa 400 Kilometer über der Erde, eine 4,5 Zentimeter lange Öffnung festgestellt worden. Foto: Nasa/dpa
    Im Herbst war am Aussenposten der Menschheit, etwa 400 Kilometer über der Erde, eine 4,5 Zentimeter lange Öffnung festgestellt worden. Foto: Nasa/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei der Suche nach weiteren Lecks an der Internationalen Raumstation ISS hat die Besatzung vorsichtig Entwarnung gegeben.

    Zunächst hatten die Raumfahrer mindestens drei neue undichte Stellen befürchtet. Diese wurden nun untersucht. Das Ergebnis: «An einer Stelle ist ein Kratzer, an anderer eine Delle», sagte Kosmonaut Sergej Ryschikow der russischen Agentur Interfax zufolge.

    Das Ergebnis der Untersuchung einer nur schwer zugänglichen Stelle unter einem Rohr steht aber noch aus. Wie aus Funksprüchen der Besatzung mit der Flugleitzentrale hervorgeht, sollen nun die Aufnahmen eines speziellen Mikroskops ausgewertet werden. Das Mikroskop war erst in der vergangenen Woche mit einem Raumfrachter vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan zur ISS gebracht worden.

    Im Herbst hatte die Besatzung eine 4,5 Zentimeter lange Öffnung festgestellt und sie provisorisch abgedichtet. Voraussichtlich am kommenden Montag werde diese erneut versiegelt, hiess es. Am Wochenende sollen die Raumfahrer dafür geschult werden.

    Auf dem Aussenposten der Menschheit etwa 400 Kilometer über der Erde halten sich derzeit sieben Raumfahrer auf - neben zwei Russen sind das vier Amerikaner und ein Japaner.

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