Putin: Chinas Ukraine-Papier könnte zu friedlicher Lösung beitragen

    Keystone-SDA
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    Russlands Präsident Wladimir Putin hat das international skeptisch aufgenommene Ukraine-Papier Chinas gelobt.

    Wladimir Putin (r), Präsident von Russland und Xi Jinping, Präsident von China, zeigen Mappen mit den Verträgen während einer Unterzeichnungszeremonie im Anschluss an ihre Gespräche im Grossen Kremlpalast. Foto: Vladimir Astapkovich/Sputnik Kremlin Pool via AP/dpa
    Wladimir Putin (r), Präsident von Russland und Xi Jinping, Präsident von China, zeigen Mappen mit den Verträgen während einer Unterzeichnungszeremonie im Anschluss an ihre Gespräche im Grossen Kremlpalast. Foto: Vladimir Astapkovich/Sputnik Kremlin Pool via AP/dpa - sda - Keystone/Sputnik Kremlin Pool via AP/Vladimir Astapkovich

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wladimir Putin hat sich am Dienstag mit Xi Jinping getroffen.
    • Die beiden unterzeichneten mehrere «Abkommen im strategischen Bereich».
    • Putin lobte bei der Gelegenheit auch Chinas «Friedensplan» für die Ukraine.

    «Wir finden, dass viele der Positionen des von China vorgebrachten Friedensplans mit den russischen Ansätzen übereinstimmen und als Grundlage für eine friedliche Lösung genommen werden können, sobald der Westen und Kiew dazu bereit sind», sagte Putin am Dienstag im Kreml nach Verhandlungen mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping, der zu einem dreitägigen Besuch in Moskau war.

    Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte ausserdem, Putin und Xi hätten bereits am Montag viereinhalb Stunden über die Ukraine gesprochen. «Es gab die Möglichkeit, alles zu klären», so Peskow. «Sie haben sich gegenseitig angehört, das ist das Wichtigste.»

    Xi sagte laut russischer Übersetzung, China halte sich an «die Ziele und Prinzipien der UN-Charta». Zugleich betonte er mit Blick auf den Krieg in der Ukraine, den Putin vor mehr als einem Jahr angeordnet hatte, sein Land nehme eine «objektive und unparteiische Position» ein. Für internationale Beobachter gilt China allerdings keinesfalls als neutrale Instanz – vor allem, weil das mit Russland verbündete Land den Einmarsch in die Ukraine nie verurteilt hat.

    Xi war am Montag in Moskau eingetroffen und sollte noch bis Mittwoch bleiben. Für Putin kam der Besuch aus Peking auch deshalb gelegen, weil er so zeigen konnte, dass er international nicht isoliert ist – trotz des Haftbefehls, den der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag gegen ihn erliess.

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