ProSieben

    ProSieben lehnt Fusion mit Axel Springer oder Bertelsmann/RTL ab

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    USA,

    ProSiebenSat.1 sieht sich stark genug für eine Zukunft auf eigenen Beinen und hält nichts von einer Fusion mit einem deutschen Medienunternehmen. An einem Zusammengehen mit Axel Springer oder Bertelsmann/RTL wolle man nicht mitwirken.

    ProSiebenSat.1 hält nichts von einer Fusion mit einem deutschen Konkurrenten. An einem Zusammengehen mit Axel Springer oder Bertelsmann/RTL wolle man nicht mitwirken., sagte Konzernchef Rainer Beaujean. (Archivbild)
    ProSiebenSat.1 hält nichts von einer Fusion mit einem deutschen Konkurrenten. An einem Zusammengehen mit Axel Springer oder Bertelsmann/RTL wolle man nicht mitwirken., sagte Konzernchef Rainer Beaujean. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/AP/CHRISTOF STACHE

    Dies sagte ProSieben-Chef Rainer Beaujean der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ) laut Vorabbericht vom Dienstag. «Neben einer abnehmenden Meinungsvielfalt gäbe es zahlreiche regulatorische Hürden, die zu überwinden wären.»

    Der seit gut einem Jahr amtierende Konzernchef fügte hinzu: «Einen solchen defensiven Schritt wollen wir deshalb nicht verfolgen, sondern uns voll und ganz darauf konzentrieren, unser Wachstum fortzusetzen.»

    Beaujean hatte bereits vor zwei Wochen betont, ProSiebenSat.1 komme mit seinem Dating-Geschäft und anderen Online-Portalen besser durch die Krise als reine Medienunternehmen. Dies galt auch als Spitze gegen den eigenen Grossaktionär Mediaset, der ProSieben bei seinen Wachstumsplänen in Europa stärker einbinden will.

    Nun sagte Beaujean der «FAZ», für ihn sei eine Fusion mit dem italienischen Rivalen nicht sinnvoll. Es gebe keinen Mehrwert, weder im Programm noch im Produkt. «Mediaset ist zu 100 Prozent Fernsehanbieter, hängt an den schwankenden Werbeerlösen, was sich auf die Profitabilität des Geschäfts auswirkt.» Dies sei genau das Gegenteil zu der Entwicklung von ProSiebenSat.1.

    Thomas Rabe, zugleich Chef von Bertelsmann und dessen Fernsehtochter RTL, hatte in einem Interview gesagt, er könne sich bei einem Einlenken der Kartellämter eine Übernahme von ProSiebenSat.1 vorstellen. Rabe plädiert für Zusammenschlüsse in der TV-Branche auf Länder-Ebene und will mit der Fusion der RTL-Tochter M6 und dem Sender TF1 einen nationalen Champion in Frankreich schmieden, um Netflix&Co Paroli bieten zu können.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Guy Parmelin Rücktritt
    186 Interaktionen
    Rücktritt
    Spnne
    177 Interaktionen
    Beim Kleiderbügeln

    MEHR IN NEWS

    Geschäft
    4 Interaktionen
    Ein Drittel mehr
    auto
    18 Interaktionen
    Nachfrage steigt
    Christa Pike (50)
    Hinrichtungs-Panne

    MEHR PROSIEBEN

    Christian Ulmen
    30 Interaktionen
    Nach Vorwürfen
    late night berlin
    4 Interaktionen
    ProSieben
    ProSieben
    1 Interaktionen
    Fünf Jahre
    joko klaas
    1 Interaktionen
    Wie bitte?

    MEHR AUS USA

    nike
    3 Interaktionen
    Konkurrenz
    Windows 11 26H2
    7 Interaktionen
    Neuer Update
    Donald Trump
    116 Interaktionen
    Nach Druck
    Austin