Polizei durchsucht bei Anti-Schleuser-Razzia 33 Objekte in fünf Ländern

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    Deutschland,

    Mit einer Razzia in Berlin und vier weiteren Bundesländern ist die Polizei gegen mutmassliche Schleuser vorgegangen.

    Blaulicht an Polizeiwagen
    Blaulicht an Polizeiwagen - dpa/AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Schwerpunkt in Berlin - Beschuldigte sollen Scheinehen arrangiert haben .

    Bei der Polizeiaktion durchsuchten insgesamt mehr als 300 Beamte 33 Objekte - davon allein 27 in Berlin sowie weitere in Brandenburg, Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern, wie die Berliner Polizei, die Bundespolizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt mitteilten.

    Die Ermittler beschlagnahmten umfangreiche Beweismittel, darunter Datenträger und Mobiltelefone. Zudem beschlagnahmten sie einen fünfstelligen Bargeldbetrag und nahmen in verschiedenen Durchsuchungsobjekten neun Vietnamesen wegen Verdachts des unerlaubten Aufenthalts vorläufig fest. An den Durchsuchungen waren rund 170 Bundespolizisten, 110 Beamte der Berliner Polizei und 20 Beamte der Polizei Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern beteiligt.

    Die vietnamesischen und deutschen Beschuldigten in dem Ermittlungsverfahren sollen gewerbsmässig Ausländer eingeschleust und Scheinehen sowie fingierte Vaterschaftsanerkennungen arrangiert haben. Auf diese Weise sollen die Tatverdächtigen ein Aufenthaltsrecht der jeweiligen Ausländer in Deutschland vorgetäuscht haben.

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