Polarwirbel könnte sibirische Kaltluft bis zu uns bringen

    Noa Lara Mast
    Noa Lara Mast

    Deutschland,

    Der Polarwirbel breitet sich aktuell über Skandinavien aus. Dieser könnte bei uns für eiskalte Temperaturen sorgen – bis Samstag wird viel Schnee erwartet.

    Polarwirbel
    Der Polarwirbel könnte eiskalte Luft mit sich bringen. (Symbolbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Polarwirbel breitet sich aktuell über Skandinavien aus.
    • Je nach Entwicklung könnte das Tief Eis und Schnee zu uns bringen.
    • Die Aussichten für die kommenden Tage zeigen sich bereits von der sehr winterlichen Seite.

    Die letzten Tage war es in der Schweiz und den Nachbarländern frostig kalt. Aber auch im südlichen Spanien wurden Minusrekorde aufgestellt. Doch mit der Kälte, dem Schnee und dem Eis ist es noch nicht zu Ende. Zudem breitet sich gemäss Meteorologen der Polarwirbel aus, welcher ebenfalls für tief-winterliche Verhältnisse sorgen könnte.

    St. Moritz
    In St. Moritz hat es bereits viel Schnee. Gibts dank dem Polarwirbel wieder zum Schnee? - Keystone

    Der Polarwirbel ist ein Tiefdruckgebiet, welches sich aktuell über Skandinavien ausbreitet. Dies hat zur Folge, dass sibirische Kaltluft bis nach Mitteleuropa ziehen könnte. Wie lange und wie ausgeprägt uns dieses Wetter treffen wird, ist aktuell noch nicht klar. Klar ist jedoch, dass wir uns in den nächsten Tagen weiterhin warm einpacken müssen.

    Windspitzen von bis zu 70 km/h im Flachland

    Heute Mittwoch erreicht uns vorerst ein schwaches Zwischenhoch. Die Temperaturen steigen bis vier Grad an und vereinzelt zeigt sich sogar die Sonne. Ab heute Abend zieht dann eine feuchte Luftmasse über die Schweiz, welche Schnee und Regen fallen lässt.

    Der Niederschlag tritt in Begleitung eines starken Südwestwinds auf, welcher Windspitzen zwischen 50 und 70 km/h mit sich bringen wird. In den Bergen kann es zu orkanartigen Böen kommen, wie «MeteoNews» in einer Mitteilung schreibt.

    Polarwirbel
    Es ist mit starkem Wind zu rechnen. - Keystone

    Morgen Donnerstag gibt es keine Niederschlags-Beruhigung. Im Osten schneit es bis in tiefe Lagen weiter, während die Schneefallgrenze im Westen bei rund 1000 Metern bleibt. Die Lawinengefahr steigt bis dahin deutlich an. Eine Wetterberuhigung wird erst am Freitag im Verlauf des Tages erwartet.

    Keinen Niederschlag am Samstag dafür tiefe Minustemperaturen

    Am Samstag sollte es keinen Schnee oder Regen mehr geben – teilweise zeigt sich sogar die Sonne. Eisige Luft aus dem Nordosten sorgt jedoch dafür, dass am Morgen auch im Flachland zweistelligen Minustemperaturen angezeigt werden. Über die Null-Grad-Grenze wird das Thermometer kaum steigen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    schottland
    1 Interaktionen
    Corona und Brexit
    1 Interaktionen
    Madrid
    Schneefall in Japan
    3 Interaktionen
    Wintersturm

    MEHR IN NEWS

    VW
    Lenkungs-Ausfall
    Postfinance
    5 Interaktionen
    «Längere Wartezeiten»
    Zürich
    Zürich

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    merz
    Generation-Graben
    Ferat Koçak
    12 Interaktionen
    Clan-Chats
    asd
    1 Interaktionen
    Köln
    Smarte Futterautomaten
    16 Interaktionen
    Spionage-Napf?