Olaf Scholz

    Olaf Scholz distanziert sich von Trumps Fünf-Prozent-Ziel

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    Deutschland,

    Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz distanzierte sich von Donald Trumps Forderung, fünf Prozent des BIP für Verteidigung auszugeben.

    Olaf Scholz
    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). - Keystone

    Deutschlands Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich von der Forderung von US-Präsident Donald Trump distanziert, fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben.

    «Fünf Prozent wären über 200 Milliarden Euro pro Jahr, der Bundeshaushalt umfasst nicht einmal 500 Milliarden», sagte Scholz am Rande einer Wahlkampfveranstaltung in Bielefeld. «Das geht dann nur mit massivsten Steuererhöhungen oder massivsten Kürzungen für viele Dinge, die für uns wichtig sind.»

    Scholz versprach aber, dass Deutschland das aktuelle Nato-Ziel von mindestens zwei Prozent des BIP einhalten werde. «Ich garantiere, dass wir weiterhin zwei Prozent unserer Wirtschaftsleistung ausgeben werden für Verteidigung», sagte er. «Jeder, der sagt, das ist nicht der Weg, der muss auch sagen, wo das Geld herkommen soll.»

    Trump fordert fünf Prozent

    Die Nato hatte sich das Zwei-Prozent-Ziel 2014 gesetzt. Deutschland hat diese Marke 2024 erstmals seit Jahrzehnten wieder erreicht – mit dem 100 Milliarden Euro schweren und über Schulden finanzierten Sondertopf für die Bundeswehr.

    Trump hat in der vergangenen Woche von den Bündnispartnern aber fünf Prozent verlangt. Auch der Kanzlerkandidat der deutschen Grünen, Robert Habeck, ist dafür, bei den Verteidigungsausgaben weit über zwei Prozent der Wirtschaftskraft hinauszugehen. Er fordert 3,5 Prozent. In den Wahlprogrammen der Christdemokraten und der Sozialdemokraten stehen mindestens zwei Prozent.

    In Bielefeld im westdeutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen war der Auftakt der Wahlkampftour von Scholz, der bis zur Bundestagswahl am 23. Februar mehr als 30 Bürgergespräche plant.

    Kommentare

    User #3379 (nicht angemeldet)

    Würde der Scholli nicht weiterhin Milliarden in die Ukraine pumpen, würde es für die eigene Verteidigung locker reichen.

    User #3662 (nicht angemeldet)

    Soll er. Ende Februar ist er eh weg...

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