Ochsenknecht legt gegen Betrugsurteil Berufung ein
Im Betrugsprozess gegen Jimi Blue Ochsenknecht (34) geht das juristische Tauziehen weiter. Der deutsche Schauspieler und Reality-TV-Star legte gegen seine Verurteilung beim Landesgericht Innsbruck Berufung «wegen Nichtigkeit und Strafe» ein, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.

Jetzt muss das Oberlandesgericht Innsbruck (OLG) über die Berufung entscheiden. Ochsenknecht war jüngst wegen einer jahrelang nicht bezahlten Hotelrechnung über 14.000 Euro (rund 13.000 Franken) zu einer Geldstrafe von 34.500 Euro verurteilt worden. Ochsenknecht hatten bis zu drei Jahre Haft gedroht.
Vorfall liegt bereits fünf Jahre zurück
Der in Dubai lebende Angeklagte habe ohne Betrugsvorsatz gehandelt, so sein Verteidiger beim Prozess vor einer Woche. Ochsenknecht habe zum Zeitpunkt des Hotelaufenthalts über flüssige Finanzmittel verfügt.
Ende 2021 hatte Ochsenknecht in einem Vier-Sterne-Hotel im österreichischen Tirol seinen 30. Geburtstag gefeiert. Die Rechnung betrug knapp 14.000 Euro. Die Summe wurde aber erst im Sommer 2025 beglichen – finanziert von Yeliz Koc, Ochsenknechts Ex-Freundin und Mutter der gemeinsamen Tochter.
Damals stand Ochsenknecht bereits unter massivem Druck: Aufgrund eines Haftbefehls wurde er Ende Juni 2025 in Hamburg festgenommen. Er wurde danach nach Österreich ausgeliefert und dort gegen Kaution freigelassen.










