Nach Kindesmissbrauch: 32 Jahre Haft für britischen Wissenschaftler

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    Grossbritannien,

    Ein britischer Wissenschaftler wurde zu 32 Jahre Haft verurteilt. Dies aufgrund sexuellen Kindesmissbrauch, Erpressung im Internet und anderer Straftaten. Er soll rund 300 Opfer erpresst haben. Drei von ihnen wollten Suizid begehen.

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    Dank der Hilfe der vierjährigen Lydia konnte ein Dieb in England festgenommen werden. (Symbolbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der britische Wissenschaftler ist zu 32 Jahren verurteilt worden.
    • Er hat rund 300 Opfer erpresst, drei davon haben versucht Suizid zu begehen.

    Wegen sexuellen Kindesmissbrauchs, Erpressung im Internet und anderer Straftaten hat ein Gericht im britischen Birmingham einen Wissenschaftler zu 32 Jahren Haft verurteilt. Der 29-Jährige habe das sogenannte Darknet – einen anonymen Teil des Internets – verwendet, um pornografische Bilder von Opfern zu erpressen und dann zu verbreiten, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit.

    Der Geophysiker war nach zweijährigen Ermittlungen in seinem Büro an der Universität in Birmingham gefasst worden. Er soll etwa 300 Opfer erpresst haben, damit sie ihm zunehmend kompromittierende und demütigende Bilder von sich schickten. In den versteckten Foren, die der 29-Jährige benutzte, ging es um «Vergewaltigung, Mord, Sadismus, Folter, Pädophilie, Erpressung, Demütigung und Erniedrigung», wie die National Crime Agency (NCA) mitteilte. Sie ist die führende Ermittlungsbehörde für schwere und organisierte Kriminalität in Grossbritannien.

    Drei Opfer des 29-Jährigen hätten versucht, Suizid zu begehen. Mit dem Fall waren Behörden in den USA, in Israel, Slowenien, Australien, Neuseeland und Grossbritannien befasst.

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