Merz unterstützt Trump-Vorstoss für Feuerpause und droht Putin

    Keystone-SDA
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    Deutschlands Bundeskanzler Merz unterstützt US-Präsident Trumps Forderung nach 30-tägiger Waffenruhe im Ukraine-Krieg und droht Russland mit Sanktionen.

    Friedrich Merz
    Bundeskanzler Merz sieht in den Gesprächen zwischen der Ukraine und Russland ein erstes positives Zeichen. (Archivbild) - dpa

    Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Vorstoss von US-Präsident Donald Trump für eine 30-tägige bedingungslose Waffenruhe im Ukraine-Krieg unterstützt und Russland mit weiteren Sanktionen gedroht, sollte es nicht darauf eingehen.

    «Insbesondere Russland ist jetzt aufgefordert, sich endlich auf einen längeren Waffenstillstand einzulassen, der Raum geben muss für einen echten Friedensvertrag», sagte Merz bei seinem Antrittsbesuch in Brüssel nach einem Gespräch mit EU-Ratspräsident António Costa. «Wenn dies nicht geschieht, werden wir nicht zögern, zusammen mit unseren europäischen Partnern und den Vereinigten Staaten von Amerika den Sanktionsdruck weiter zu erhöhen.»

    Gemeinsame Erklärung der Europäer geplant

    Merz hatte am Donnerstagabend zwei Tage nach seinem Amtsantritt erstmals mit Trump telefoniert. Der Kanzler machte deutlich, dass führende europäische Staaten wie Deutschland, Frankreich, Polen und Grossbritannien den Vorstoss Trumps mit einer gemeinsamen Erklärung unterstützen wollen. «Es gibt den Entwurf eines Communiqués zwischen den genannten Mitgliedstaaten der Europäischen Union», sagte er. Trump kenne den Text. «Er ist weitgehend identisch mit seinem Vorschlag einer 30-tägigen Feuerpause.»

    Merz hofft auf «ernsthafte Verhandlungen» nach dem Wochenende

    Es liege jetzt wirklich an Russland, betonte der deutsche Kanzler. «Ich hoffe, dass das von allen Beteiligten als eine Chance angesehen wird, jetzt wirklich über einen Waffenstillstand zu Verhandlungen über einen Friedensvertrag zu kommen.»

    Er sei zuversichtlich, dass Trump den Druck auf Russland verstärken werde, und «dass es jetzt wirklich nach diesem Wochenende zu einer Phase kommt, in der es dann ernsthafte Verhandlungen geben kann».

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    Kommentare

    User #5923 (nicht angemeldet)

    Frieden gibt auf jedem Friedhof sagte der Sack Ziegel

    User #4623 (nicht angemeldet)

    Putin lässt sich nicht von Worten und Ankündigungen beeindrucken, er kennt die Kriegs- Propaganda aus dem FF. Es müssen Taten folgen, das russische Militär in der Ukraine vernichtend geschlagen werden.

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