Merkel fordert Ende der Unterdrückung der belarussischen Demokratiebewegung

    AFP
    AFP

    Deutschland,

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ein Ende der Unterdrückung der Demokratiebewegung in Belarus gefordert.

    Friedlicher Protest in Minsk
    Friedlicher Protest in Minsk - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Kanzlerin kündigt erleichterte Einreise für Verfolgte aus Belarus an .

    Sie rief die politische Führung in Minsk am Samstag auf, die Repression unverzüglich zu beenden und die politischen Gefangenen freizulassen. «Deutschland und die Europäische Union werden die Verantwortlichen für die fortwährenden Menschenrechtsverletzungen in Belarus auch weiterhin zur Rechenschaft ziehen, wie wir es mit EU-Sanktionen schon getan haben», sagte Merkel in ihrem wöchentlichen Video-Podcast.

    Die Kanzlerin kündigte neue Visaregeln für Verfolgte aus Belarus an: «Deutschland bietet jetzt mit dem »Aktionsplan Zivilgesellschaft Belarus« verfolgten Oppositionellen und Menschen in humanitärer Notlage einen erleichterten Zugang zu Visa an», sagte sie in ihrem Podcast. Der Plan sehe ausserdem Stipendien und Unterstützung für unabhängige Medien vor.

    In Belarus hat es seit der Präsidentschaftswahl im August immer wieder Massenproteste gegen den seit 1994 autoritär regierenden Staatschef Alexander Lukaschenko gegeben. Die Opposition beschuldigt ihn des massiven Wahlbetrugs. Die belarussischen Sicherheitskräfte gehen mit grosser Härte gegen die friedlichen Proteste vor.

    Merkel würdigte die Frauen und Männer in Belarus, die Woche für Woche für Demokratie und Freiheit auf die Strasse gehen: Sie demonstrierten «friedlich und mit bewundernswerter Ausdauer gegen den Wahlbetrug, für politische Veränderungen und einen tiefgreifenden Wandel in ihrem Land». Die belarussische Staatsführung antworte darauf mit Gewalt. «Das Kalkül der Machthaber scheint zu sein, dass die Welt diese mutigen Menschen schon wieder vergessen wird. Das dürfen wir nie zulassen», sagte die Kanzlerin.

    Kommentare

    Weiterlesen

    fb
    139 Interaktionen
    «Mörder»
    Viele Tech-Unternehmen, besonders die grossen KI-Hersteller, sind sehr unprofitabel. (Symbolbild)
    155 Interaktionen
    Marko Kovic

    MEHR IN NEWS

    Rapperswil-Jona SG
    Rapperswil-Jona SG
    Buchs SG
    Buchs SG
    1 Interaktionen
    Basel/Mülhausen (F)/Zürich
    3 Interaktionen
    Zürich

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    «Wer wird Millionär?»
    «Völlig unlösbar»
    AfD Hans-Georg Maassen
    12 Interaktionen
    Antrag
    AfD Siegmund Ministerpräsident
    7 Interaktionen
    AfD
    9 Interaktionen
    Duisburg