Luise (†12): Eine der Täterinnen versuchte, die Tat zu vertuschen

    Matthias Neuhaus
    Matthias Neuhaus

    Deutschland,

    Der Mord an Luise (†12) erschüttert Deutschland. Eine der Täterinnen soll den Eltern des Opfers nach dem Messerangriff eine eiskalte Lüge aufgetischt haben.

    Luise
    Blumen und Kerzen wurden am Fundort des getöteten Mädchens Luise (†12) niedergelegt - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Fall rund um den Mord an Luise (†12) kommen neue Details ans Licht.
    • Insbesondere das Verhalten der Haupttäterin wirft Fragen auf.
    • Deutschen Medien zufolge soll sie zunächst versucht haben, die Tat zu vertuschen.

    Die deutsche Ortschaft Freudenberg steht weiter unter Schock. Schülerin Luise (†12) wurde am Samstag mit über 30 Messerstichen brutal getötet. Die Täterinnen sind geständig. Es sind zwei Mitschülerinnen des Opfers, 13 beziehungsweise 12 Jahre jung.

    In den deutschen Medien wird immer mehr über den grausamen Vorfall bekannt. So schreibt die «Bild» beispielsweise, dass Luise vor ihrem Tod von den Täterinnen gemobbt worden sei.

    Täterin belügt Eltern des Opfers

    Weiter steht im Bericht, dass das ältere Mädchen ihre Komplizin dazu gezwungen haben soll, sich am Mord zu beteiligen. Und: Die Haupttäterin habe die Tat sogar versucht zu vertuschten, heisst es.

    Laut «Bild» soll die 13-Jährige nach dem tödlichen Angriff bei Luises Eltern angerufen haben. Das Mädchen behauptete, dass Luise sich am Samstag um 17.30 Uhr auf den Heimweg gemacht habe und sich melden wollte, wenn sie zu Hause angekommen sei.

    Haben Sie den tragischen Fall der in Deutschland getöteten Luise (†12) mitverfolgt?

    Das hat Luise aber nicht gemacht, zu diesem Zeitpunkt war sie nämlich schon tot. Die Täterin soll daraufhin den Eltern gesagt haben, dass sie sich Sorgen um ihre Freundin machen würde. Sie tischte eine eiskalte Lüge auf.

    Suchaufruf in sozialen Medien?

    Das ist aber noch nicht alles. «Focus» schreibt, dass die Mörderin von Luise in den sozialen Medien sogar einen Suchaufruf gestartet haben soll. Voller Kummer um ihre vermeintliche Freundin. Eine Bestätigung davon gibt es aber bisher noch nicht.

    Schlussendlich fielen die beiden Täterinnen den Behörden wegen widersprüchlichen Aussagen auf. Am Montag gestanden sie.

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