London vor Beitritt zu transpazifischem Handelsabkommen

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    Britische Unternehmen würden laut Premier Rishi Sunak «nie dagewesenen Zugang zu Märkten von Europa bis in den Südpazifik haben». Ein wichtiges Land ist jedoch nicht unter den Vertragsstaaten.

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    Grossbritannien Premierminister Rishi Sunak in London. - Kirsty Wigglesworth/AP/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Grossbritannien steht nach Angaben der Regierung in London kurz vor einem Beitritt zum transpazifischen Handelsabkommen CPTPP.

    Das teilte der Regierungssitz 10 Downing Street in der Nacht zum Freitag mit. Die Aufnahme in den Handelspakt der Pazifikanrainer soll demnach noch in diesem Jahr über die Bühne gehen.

    Zu den Mitgliedern des 2018 in Kraft getretenen Comprehensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific Partnership gehören unter anderen Japan, Kanada, Australien, Neuseeland, Mexiko, Singapur und Vietnam. Mit den meisten der teilnehmenden Staaten hat Grossbritannien jedoch bereits bilaterale Freihandelsabkommen vereinbart. Der wirtschaftliche Vorteil wird daher von Experten als überschaubar eingestuft und kann keineswegs den Austritt aus der Europäischen Union wettmachen.

    «Britische Unternehmen werden jetzt nie dagewesenen Zugang zu Märkten von Europa bis in den Südpazifik haben», sagte der britische Premierminister Rishi Sunak der Mitteilung zufolge. Langfristig werde der Beitritt 1,8 Milliarden Pfund (etwa 2 Milliarden Euro) zur Wirtschaftsleistung des Landes beitragen, so der Premier weiter.

    Nicht zu den Vertragsstaaten gehören die USA. Die Vereinigten Staaten waren einst unter Ex-Präsident Barack Obama die treibende Kraft hinter dem damals als TPP bezeichneten Handelsabkommen, das als Gegengewicht zur wirtschaftlichen Macht Chinas etabliert werden sollte. Sein Nachfolger Donald Trump hatte jedoch kein Interesse daran und beendete die Gespräche.

    Auch der aktuelle US-Präsident Joe Biden zeigte bisher kein Interesse, dem Abkommen beizutreten. Sollten die USA sich doch noch anders entscheiden, würde die Freihandelszone erheblich an Bedeutung gewinnen.

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