Letzte Generation blockiert erneut Strassen in Berlin

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    Die Woche in Berlin startet mit Sitzblockaden. Auch ein Bohrhammer der Polizei kommt zum Einsatz. Die Klimaaktivisten kündigen weitere Aktionen an.

    Aktivisten der Gruppe Letzte Generation blockien eine Strasse in Berlin.
    Aktivisten der Gruppe Letzte Generation blockien eine Strasse in Berlin. - Sven Kaeuler/TNN/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Berlin ist es erneut zu Strassenblockaden durch Aktivisten gekommen.
    • Ein Demonstrant musste mit einem elektrischen Bohrhammer befreit werden.

    Klimaschutz-Demonstranten der Initiative Letzte Generation haben erneut Strassen in Berlin blockiert. Sie setzten sich am Montagmorgen auf die grosse Kreuzung am Frankfurter Tor in Friedrichshain, wie Polizei und Verkehrsinformationszentrale (VIZ) mitteilten. 15 Blockierer beteiligten sich laut Polizei, ein Teil davon klebte sich an der Strasse fest, wie ein Polizeisprecher sagte. Laut Verkehrsinformationszentrale gab es im gesamten Umfeld Stau.

    Der Asphalt der Strasse musste an mindestens einer Stelle mit einem elektrischen Bohrhammer aufgebrochen werden. Dies, um die festgeklebte Hand eines Demonstranten zu lösen. Gegen 9.45 Uhr schrieb die Polizei auf Twitter, die Blockaden seien gelöst und alle Verkehrsmassnahmen eingestellt.

    Letzte Generation
    Polizisten bei einer Aktion der Letzten Generation in Berlin im Juni 2023. - keystone

    Die Letzte Generation schrieb auf Twitter: «Wir unterbrechen heute unter anderem in Berlin den Alltag, damit die Klimakatastrophe nicht mehr hinter Fussballergebnissen und Promi-News verschwindet.»

    Für Montagnachmittag hatte die Klimaschutzgruppe zudem zu einem Protestmarsch in Bonn aufgerufen. Hier begann eine zehntägige Konferenz als Vorbereitung auf die Weltklimakonferenz zum Jahresende in Dubai.

    Protestaktionen gegen «die Reichen» angekündigt

    Am Sonntag hatte die Initiative angekündigt: «Die kommenden Montage finden im ganzen Land Sitzblockaden statt.» Zudem sollten ab dieser Woche gezielte Protestaktionen gegen «die Reichen» starten, hiess es ebenfalls am Sonntag. Die Klimakatastrophe werde «in erster Linie von den Reichen» gemacht. Darauf wolle man die Aufmerksamkeit lenken.

    Die Klimaschützer blockieren seit Januar 2022 immer wieder Strassen in Berlin und anderen Städten. Sie fordern ein entschiedeneres Vorgehen der Politik für Klimaschutz. Im Mai durchsuchten Polizei und Staatsanwaltschaft 15 Wohnungen und Geschäftsräume der Gruppe in sieben Bundesländern. Der Vorwurf lautete auf Bildung oder Unterstützung einer kriminellen Vereinigung.

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