Kroatien: Präsident Milanović feiert Erdrutschsieg

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    Zoran Milanović gewinnt die Präsidentschaftswahl in Kroatien mit überwältigender Mehrheit und steigt in seine zweite Amtszeit.

    Kroatiens Erdrutschsieg
    Kroatiens Erdrutschsieg: Zoran Milanovic ist der neu gewählte Präsident. - keystone

    Zoran Milanović hat die Präsidentschaftswahl in Kroatien mit einem beeindruckenden Wahlergebnis für sich entschieden. Der amtierende Präsident setzte sich in der Stichwahl am Sonntag gegen seinen Herausforderer Dragan Primorac durch.

    Wie «Deutsche Welle» berichtet, erhielt Milanović rund 70 Prozent der Stimmen. Sein Gegenkandidat Primorac, der von der regierenden Partei HDZ unterstützt wurde, kam lediglich auf etwa 25 Prozent.

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    Kroatiens Erdrutschsieg: Zoran Milanovic setzt sich bei der Stichwahl durch und bleibt Präsident. - Instagram/@z_milanovic

    Der Sieg Milanovićs wird als deutliches Signal an die Regierung gewertet. In seiner Siegesrede betonte er: «Dies ist eine plebiszitäre Botschaft des kroatischen Volkes an alle, die sie hören sollten», wie «Deutsche Welle» zitiert.

    Populistischer Kurs von Milanović

    Milanovićs Erfolg basiert auf seinem populistischen Kurs. Laut «Euronews» profiliert er sich als unermüdlicher Kritiker der Regierung und stilisiert sich als eigentliche Opposition im Land.

    Der Präsident ist bekannt für seine kontroverse Rhetorik. «Merkur» berichtet, dass ihm dies den Spitznamen «kroatischer Donald Trump» eingebracht hat. Seine kritische Haltung gegenüber NATO und EU polarisiert.

    Innenpolitische Auswirkungen

    Trotz des klaren Wahlsiegs bleibt fraglich, ob sich in Kroatien tatsächlich etwas ändern wird. «Deutsche Welle» weist darauf hin, dass der Präsident innenpolitisch wenig Einfluss hat.

    Beunruhigt es dich, wenn populistische Politiker an die Macht kommen oder dort bleiben können?

    Ministerpräsident Andrej Plenković wurde erst im April 2024 im Amt bestätigt. Seine Regierungskoalition und die parlamentarische Mehrheit der HDZ gelten als stabil, wie «Deutsche Welle» anmerkt.

    Internationale Positionierung nach Kroatiens Erdrutschsieg

    Milanovićs Wiederwahl könnte Auswirkungen auf Kroatiens internationale Ausrichtung haben. «SRF» berichtet, dass er zu Beginn des Ukraine-Krieges mit pro-russischen und anti-amerikanischen Aussagen auffiel.

    Er blockierte sogar Kroatiens Teilnahme an einer NATO-Ausbildungsmission und versuchte, die Ratifizierung der NATO-Erweiterung zu verhindern, wie «SRF» weiter ausführt.

    Reaktionen im Land

    Die Reaktionen auf die Wahl von Präsident Milanović fallen gemischt aus. Laut «Euronews» hoffen viele Bürger, dass er ein Gegengewicht zur Regierungspartei HDZ bilden und so das politische Gleichgewicht wahren wird.

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    Zoran Milanovic bei der Stimmabgabe in Zagreb. Foto: Darko Vojinovic/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Die Wahlbeteiligung lag unter 50 Prozent. «Der Standard» führt dies auf den allgemein erwarteten Sieg des Amtsinhabers zurück. Milanović wird für weitere fünf Jahre im Amt bleiben.

    Herausforderungen für Kroatien

    Kroatien steht vor grossen Herausforderungen. «Euronews» berichtet von einer drastischen Inflation, Korruptionsskandalen und einem Arbeitskräftemangel im Land mit 3,8 Millionen Einwohnern.

    Es bleibt abzuwarten, wie Milanović diese Probleme in seiner zweiten Amtszeit angehen wird. Sein Verhältnis zum Ministerpräsidenten Plenković dürfte dabei eine entscheidende Rolle spielen.

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    Kommentare

    User #5163 (nicht angemeldet)

    Gratuliere dem Kroatien Volk und Präsident Zoran M. Bitte weiter so, dann kommt es GUT in Europa.

    User #4781 (nicht angemeldet)

    Kroatien muss gegen das unfaire Eu System gegensteuern die Elite hat alles und das Volk bleibt auf der Strecke. Kaschiert auf solarität der Menschenrechte wird aber durch kaschiert in dem man den Armut mit sogenannten Sozialleistungen gut redet dabei sind die Versacher der Armut und Ungleichheit das System das die Eu vertritt. Kroatien wird immer teuer und der Mittelstand wird in den Armut gedrückt die Reichen werden immer reicher diese Ideologie findet Ja die Eu fair.

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