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    Kreml warnt Westen vor Enteignung russischer Guthaben

    Keystone-SDA
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    Russland,

    Der Westen hat seit dem Ukraine-Krieg viel russisches Vermögen beschlagnahmt. Nun warnt der Kreml: Man werde mit Gegenmassnahmen auf Enteignungen reagieren.

    Wladimir Putin
    Wladimir Putin und der Kreml fordern vom Westen, dass er auf Enteignungen verzichtet. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Kreml kommt eine allfällige Enteignung russischer Vermögen nicht gut an.
    • Man werde Massnahmen ergreifen, sollte sich der Westen dazu entschliessen.

    Russland warnt den Westen vor einer möglichen Enteignung beschlagnahmten russischen Vermögens und droht mit Gegenmassnahmen. Zu denen werde man sich jetzt nicht äussern, aber schliesslich gebe es auch in Russland noch ausländisches Vermögen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow nach Angaben vom Sonntag in Moskau.

    Auch juristisch habe Russland für den Fall einer Enteignung gute Karten. «Es versteht sich, dass Russland diese gerichtlichen Perspektiven nutzen und seine Interessen ohne Ende vertreten wird», sagte Peskow in einem Interview für das Fernsehmagazin «Moskau. Kreml. Putin».

    Russland droht mit «harter Antwort»

    Er gab auch zu bedenken, dass der Westen das Vertrauen anderer ausländischer Investoren verlieren könnte, wenn das russische Vermögen angetastet wird. «Die Zuverlässigkeit verschwindet über Nacht wegen einer dummen, unbedachten Entscheidung.»

    Was halten Sie davon, dass russische Vermögen beschlagnahmt werden?

    Wegen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ist in der EU und an anderen Stellen Vermögen der russischen Nationalbank in Höhe von Hunderten Milliarden Euro eingefroren. Debattiert wird darüber, wie dieses Geld der Ukraine zugutekommen könnte. Ein Vorschlag der EU ist, nicht das Vermögen anzutasten, aber die laufenden Erträge darauf dem angegriffenen Land zur Verfügung zu stellen. Die möglichen Reaktionen anderer Anleger sind ein Grund, warum eine Nutzung des russischen Geldes vorsichtig geprüft wird.

    «Die russischen Aktiva dürfen nicht angetastet werden, sonst gibt es eine harte Antwort auf diesen westlichen Diebstahl», sagte die Sprecherin des russischen Aussenministeriums, Maria Sacharowa. «Und viele im Westen haben das schon verstanden. Leider nicht alle», schrieb sie auf ihrem Telegram-Kanal.

    Kommentare

    User #3754 (nicht angemeldet)

    Lustig, wenn Diebe andere vor Diebstahl warnen!

    User #4692 (nicht angemeldet)

    ich glaube, jemand hat Menschenrecht "Geistige Unversehrtheit" verletzt. Kompass

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