Krawalle in Mailand: 24 Verletzte und mehr als 50 Festnahmen

    Keystone-SDA
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    Italien,

    Bei gewaltsamen Ausschreitungen am Rande von Protesten gegen steigende Lebenshaltungskosten, hohe Benzinpreise und die Steuerbelastung sind in Mailand am Samstagabend mindestens 24 Menschen verletzt worden. Vier Polizisten und 20 Demonstranten mussten medizinisch behandelt werden.

    Mailand
    Bei gewaltsamen Ausschreitungen am Rande von Protesten gegen steigende Lebenshaltungskosten, hohe Benzinpreise und die Steuerbelastung sind in Mailand am Samstagabend mindestens 24 Menschen verletzt worden. - keystone

    Mehr als 50 Jugendliche wurden festgenommen, die Hälfte von ihnen sei minderjährig, berichtete die Polizei.

    Hunderte überwiegend schwarz gekleidete Jugendliche lieferten sich in Mailand Auseinandersetzungen mit der Polizei und drängten die Einsatzkräfte unter anderem mit Böllern, Flaschen und Absperrgittern zurück. Schliesslich besetzten sie den Domplatz.

    Die Polizei zog Verstärkung heran und riegelte den Platz mit zahlreichen Einsatzfahrzeugen ab. Am Abend wurde eine Polizeistreife von einer Gruppe umringt; die Beteiligten wurden nach Polizeiangaben festgenommen. Nach den stundenlangen Auseinandersetzungen blieben zerstörte Schaufenster, umgestürzte Café-Tische und Brandschäden auf dem Domplatz zurück.

    Auch in Turin, Bologna und Bergamo kam es zu Ausschreitungen. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni verurteilte die Gewalt. Demonstrationen seien ein Recht, sagte sie, die Städte zu verwüsten hingegen nicht. Zugleich forderte sie die Opposition auf, sich eindeutig von den Ausschreitungen zu distanzieren.

    Auch die stellvertretenden Ministerpräsidenten Antonio Tajani und Matteo Salvini äusserten scharfe Kritik. Tajani warf Teilen der politischen Linken vor, die Lage anzuheizen.

    Mailands Bürgermeister Giuseppe Sala betonte, die Gründe für die Proteste seien nachvollziehbar gewesen. Gewalt gegen Einsatzkräfte und schwere Schäden an der Stadt seien jedoch nicht zu rechtfertigen. Die Politik könne die Situation für den eigenen Wahlkampf instrumentalisieren oder besonnen auf die schwierige Lage reagieren. Er hoffe auf Letzteres.

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    Kommentare

    User #3327 (nicht angemeldet)

    Europa geht zur Hölle, unsre Poltiker haben versagt

    User #1597 (nicht angemeldet)

    Endlich Volk fängt sich an zu wehren dan auch egal ob Links oder Rechts, Elite muss merken das Wir uns nicht länger für Dumm verkaufen lassen---

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