Kiewer Militärgeheimdienst: Zehn Öltanks in Sewastopol vernichtet

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    Der Kiewer Militärgeheimdienst hat mitgeteilt, im Ukraine-Krieg zehn Öltanks in Sewastopol auf der Krim mit einem Drohnenangriff vernichtet zu haben.

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    In diesem vom Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoshajew, am Samstag, den 29. April 2023, über den Telegram-Kanal veröffentlichten Handout-Foto spricht ein Feuerwehrmann über ein Walkie-Talkie, während Rauch und Flammen aus einem brennenden Kraftstofftank in Sewastopol (Krim) aufsteigen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Laut dem ukrainischen Militärgeheimdienst wurden zehn Öltanks in Sewastopol zerstört.
    • Die Explosion am Samstagmorgen wurde durch ukrainischen Drohnenangriff ausgelöst.
    • Die Bevölkerung auf der Krim wird gewarnt, sich von Militärobjekten fernzuhalten.

    Bei der Explosion eines Treibstofflagers in Sewastopol auf der von Russland seit 2014 annektierten Halbinsel Krim sind nach Angaben des ukrainischen Militärgeheimdienstes zehn Öltanks zerstört worden.

    «Ihr Gesamtvolumen beträgt etwa 40'000 Tonnen», sagte Behördensprecher Andrij Jussow. «Das ist Gottes Strafe speziell für die getöteten Bürger in Uman, unter denen fünf Kinder sind», sagte er Bezug nehmend auf einen russischen Raketenangriff in der Nacht zuvor. Die Explosion in Sewastopol wurde mutmasslich durch einen ukrainischen Drohnenangriff im Ukraine-Krieg ausgelöst.

    Konkret hat Kiew die Verantwortung für den Anschlag nicht übernommen. Gleichzeitig betonte Jussow, dass diese Explosionen weitergingen. Der Bevölkerung auf der Krim riet der Offizier, sich von Militärobjekten fernzuhalten. Das Treibstoffreservoir war nach seinen Angaben für die auf der Krim stationierte russische Schwarzmeerflotte.

    Ukraine-Krieg: Explosion am frühen Samstagmorgen

    Das Treibstofflager war am Samstagmorgen kurz nach vier Uhr früh explodiert. Der Brand wurde der höchsten Gefahrenstufe zugeordnet. Stundenlang waren Dutzende Löschfahrzeuge im Einsatz, auch ein Eisenbahn-Löschzug und Ressourcen der Schwarzmeerflotte wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt.

    Erst nach 15 Uhr Ortszeit meldete der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, dass die Flammen gelöscht worden seien. Seinen Angaben nach wurde das Feuer durch eine mit Sprengstoff bestückte Drohne ausgelöst. Eine zweite Drohne sei beim Anflug mit Schusswaffen vom Himmel geholt worden. Ihre Reste seien unweit der Reservoirs gefunden worden.

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