Kammer: Durch Vermeiden unnötiger Arztbesuche Raum für Corona-Patienten lassen

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    Deutschland,

    Die Bundesärztekammer hat die Bürger dazu aufgerufen, unnötige Arztbesuche zu vermeiden, damit Kapazitäten für mögliche Coronavirus-Patienten freigehalten werden.

    Hinweis zum Coronavirus an Heinsberger Kita
    Hinweis zum Coronavirus an Heinsberger Kita - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ärztevertreterin: Bürger mit leichten Symptomen sollen nicht Praxen «verstopfen».

    «Es ist wirklich wichtig, dass die Leute jetzt besonnen bleiben», sagte Kammer-Vizepräsidentin Heidrun Gitter den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgaben). Wer Bagatellerkrankungen mit nur leichten Beschwerden habe, «sollte nicht die Notaufnahmen und Praxen verstopfen, sondern zuhause bleiben». Im Zweifel könne telefonischer Kontakt zum Arzt gesucht werden.

    Gitter bat zudem Patienten, die möglicherweise wegen Coronavirus-Fällen nicht-dringliche Behandlungen verschieben müssen, um Verständnis. Deutschland habe «ein sehr hochkarätiges Gesundheitssystem», die Krankenhäuser seien gut auf das Coronavirus vorbereitet. Doch wenn es sehr viele Fälle an einem Ort geben sollte, könne es sein, dass weniger dringliche Fälle warten müssten.

    In verschiedenen deutschen Regionen gaben die Behörden unterdessen weitere Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. So gibt es einen ersten bestätigten Fall in Hamburg. Im nordrhein-westfälischen Kreis Heinsberg stieg die Zahl der bestätigten Ansteckungsfälle auf 20. In Baden-Württemberg gibt es vier weitere Infektionsfälle, in Bayern einen neuen Fall.

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