Jeremy Hunt wirft russischem Militärgeheimdienst Cyberattacke vor

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    Grossbritanniens Aussenminister Jeremy Hunt macht dem russischen Militärgeheimdienst GRU für eine Reihe grossangelegter Hackerangriffe weltweit verantwortlich.

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    Der britische Aussenminister Jeremy Hunt bei einer UN-Pressekonferenz. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Grossbritanniens Aussenminister macht Russland für Hackerangriffe verantwortlich.
    • Der russischem Geheimdienstes wurde mit dem Angriff «BadRabbit» in Verbindung gebracht.

    Grossbritannien hat dem russischen Militärgeheimdienst GRU vorgeworfen, grossangelegte Cyberattacken in aller Welt auszuführen. Der Geheimdienst sei verantwortlich für Hackerangriffe auf politische Institutionen, Unternehmen, Medien und Sportinstitutionen weltweit, erklärte Aussenminister Jeremy Hunt am Donnerstag. Der GRU missachte dabei internationales Recht und herrschende Normen. Grossbritannien und seine Verbündeten würden sich den Versuchen des GRU, «die internationale Stabilität zu schwächen», aber entgegenstellen, erklärte Hunt.

    Demnach konnte die britische Agentur für Cybersicherheit (NCSC) GRU-Mitarbeiter als Verantwortliche für eine Reihe grossangelegter Computerattacken ausmachen. Viele der Angriffe waren bereits mit Russland in Verbindung gebracht worden, etwa die Erpressersoftware «BadRabbit», die unter anderem Infrastrukturen in der Ukraine und russische Medien zum Ziel hatte. Die britische Regierung geht davon aus, dass letztlich der Kreml für die Attacken verantwortlich ist.

    Die australische Regierung schloss sich den Vorwürfen aus London am Donnerstag an. «Die russischen Streitkräfte und ihr Geheimdienst-Arm GRU sind verantwortlich für dieses Muster von niederträchtiger Cyberaktivität», hiess es in einer Erklärung. Das russische Vorgehen sei «inakzeptabel».

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