Israelischer ESC-Song löst Diskussionen aus

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    Der israelische Beitrag zum Eurovision Song Contest könnte disqualifiziert werden, da er als politisch eingestuft wurde.

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    Der israelische Beitrag zum Eurovision Song Contest könnte aufgrund seiner politischen Einordnung disqualifiziert werden. - 2018 Review News/Shutterstock.com

    Der Song, mit dem die israelische Teilnehmerin Eden Golan im Mai beim Eurovision Song Contest (ESC) antreten will, soll bereits Diskussionen ausgelöst haben. Die israelische Nachrichtenseite ynet berichtete am Mittwoch, die Organisatoren hätten den Beitrag mit dem Titel «Oktoberregen» als politisch eingestuft und erwögen deshalb seine Disqualifizierung. Der Song bezieht sich Medienberichten zufolge auf das Massaker der islamistischen Hamas in Israel am 7. Oktober, bei dem mehr als 1200 Menschen getötet worden waren.

    Das Lied ist allerdings bisher nicht offiziell vorgestellt worden. Der israelische öffentlich-rechtliche Sender Kan besteht jedoch dem Bericht zufolge darauf, dass der Text des Songs nicht geändert werde, selbst wenn dies Israel die Teilnahme kosten sollte.

    Kontroverse um Israels ESC-Teilnahme

    Die ESC-Organisatoren hatten sich zuvor gegen einen Ausschluss Israels ausgesprochen, den etwa schwedische Künstler wegen des Gaza-Krieges gefordert hatten. Die Veranstaltung soll ihren Angaben nach unpolitisch bleiben. Das ESC-Finale findet am 11. Mai in Malmö statt.

    Der 68. ESC findet in diesem Jahr in Schweden statt, nachdem Sängerin Loreen den Vorjahreswettbewerb in Liverpool mit dem Lied «Tattoo» für das skandinavische Land gewonnen hat. Die EBU hatte Anfang Dezember eine Liste mit diesmal 37 teilnehmenden Rundfunkanstalten veröffentlicht. Darunter auch Kan aus Israel.

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