In Klinik eingeschlichen - Patientendaten in Schottland gestohlen

    Keystone-SDA
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    Grossbritannien,

    Britische Datenschützer haben Kliniken dazu aufgerufen, vorsichtiger mit Patientendaten umzugehen. Grund dafür ist ein Fall aus Schottland.

    Patientendossiers
    In Schottland konnten in einer Klinik mehrere Patientendossiers gestohlen werden. (Symbolbild) - Keystone

    In Schottland hatte sich jemand Zutritt zu einer Klinik verschafft, ein Dokument mit Patientendaten bekommen und bei der Pflege eines Patienten mitgeholfen. Die Datenschutzbehörde Information Commissioner's Office (ICO) machte den Fall vom Februar am Dienstag öffentlich.

    Der Nachrichtenagentur PA zufolge soll sich die Person als Krankenschwester oder Krankenpfleger ausgegeben haben. Anschliessend verschwand sie mit dem Dokument, das Daten von 14 Menschen enthalten haben soll.

    «Die Polizei konnte die Person bisher nicht identifizieren oder die verlorenen Daten wiederfinden», teilte ICO mit. Das Krankenhaus in St. Andrews habe eine Videoüberwachung, allerdings habe ein Mitarbeiter versehentlich die Steckdose abgeschaltet.

    Die Datenschützer kritisierten fehlende Vorsichtsmassnahmen, mittlerweile hätten die Klinikbetreiber aber nachgebessert. «Jede Gesundheitseinrichtung sollte diesen Fall als Lektion betrachten und ihre eigenen Vorgaben überprüfen, wenn es um Sicherheitskontrollen und Zugangsberechtigungen geht», teilte die Organisation mit.

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