In Frankfurt verschaffen sich auch Schweizer Autoren Gehör
Zahlreiche Schweizer Schriftstellerinnen und Schriftsteller melden sich am Samstag der Frankfurter Buchmesse zu Wort. Die von Pro Helvetia ins Leben gerufene «OFF Bühne Schweiz» konfrontiert die Autorenschaft mit den drängenden Fragen unserer Zeit.

So tauscht sich Lukas Bärfuss, Schwergewicht der Schweizer Literatur, mit der deutschen Essayistin Carolin Emcke über die «Grenzen der Empathie» aus. Auch sexualisierte Gewalt ist Thema der Debatten, mit der Zürcher Autorin Laura Leupi und der deutschen Juristin Christina Clemm. Der Waadtländer Dichter und Schriftsteller Thierry Raboud («Crever l’écran») steht mit einer performativen Lesung auf dem Programm.
Rund hundert Schweizer Verlage sind dieses Jahr in Frankfurt vertreten, davon 65 am Schweizer Gemeinschaftsstand, wie aus einer Medienmitteilung der Stiftung Pro Helvetia hervorgeht. Die am Mittwoch eröffnete Leitmesse der Verlagsbranche dauert noch bis am Sonntag. Zum Abschluss wird Sarah Elena Müller aus ihrem für den Schweizer Buchpreis nominierten Roman «Unwucht» vorlesen.
Die laufende Ausgabe markiert einen Wendepunkt für die Schweizer Präsenz in Frankfurt. Die «OFF Bühne Schweiz» findet zum vierten und letzten Mal in dieser Form statt, bevor sie ab 2027 in den Schweizer Gemeinschaftsstand integriert wird.










