Immobilienpreise steigen weiter

    DPA
    DPA

    Deutschland,

    Immobilienboom und kein Ende: Wohnungen und Häuser werden in Deutschland immer teurer. Vor allem in den Metropolen schiessen die Preise hoch. Doch selbst in dünn besiedelten Landkreisen geht es deutlich nach oben.

    Die Preise für Immobilien werden in Städten und auch auf dem Land immer höher. Foto: Lothar Ferstl/Symbolbild
    Die Preise für Immobilien werden in Städten und auch auf dem Land immer höher. Foto: Lothar Ferstl/Symbolbild - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Für Wohnungen und Häuser müssen Käufer in Deutschland immer tiefer in die Tasche greifen.

    Der langjährige Anstieg der Immobilienpreise setzte sich zu Jahresbeginn fort, teilte das mit.

    Demnach gibt es nicht nur in Grossstädten satte Aufschläge. Der Boom mache sich «sowohl in den Städten als auch in ländlichen Regionen» bemerkbar - bis in dünn bevölkerte Regionen, erklärte die Wiesbadener Behörde.

    Wohnimmobilien verteuerten sich im ersten Quartal im Schnitt um 5 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum. Vor allem in den sieben grössten Städten schossen die Preise laut der Angaben nach oben: Dort kosteten Eigentumswohnungen binnen Jahresfrist 8,6 Prozent mehr und Ein- und Zweifamilienhäuser 6,9 Prozent. Zu den Metropolen zählen Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Köln, Stuttgart und Düsseldorf.

    Auf dem Land war der Preisanstieg zwar nicht so stark. In dichter besiedelten Kreisen wurden Wohnungen aber auch um 1,7 Prozent teurer und Häuser um 4,3 Prozent. In wenig bevölkerten Regionen stiegen die Wohnungspreise um 1,1 Prozent und jene für Häuser um 4,5 Prozent.

    Angetrieben von den niedrigen Zinsen, der guten Konjunktur und einer starken Zuwanderung in die Städte steigen die Immobilienpreise in Deutschland seit fast zehn Jahren. Zudem fehlen vor allem in den Ballungsräumen massenhaft Wohnungen, der Neubau kann die hohe Nachfrage bisher nicht decken. Die hat wiederholt gewarnt, Wohnungen und Häuser in Städten seien bis zu 30 Prozent überteuert.

    Verglichen mit der Lage vor wenigen Jahren müssen Käufer nun deutlich höhere Preise stemmen. Seit Ende 2015 hätten sich Wohnungen und Häuser im Bundesschnitt um 22 Prozent verteuert, erklärten die Statistiker. In den sieben Metropolen verzeichneten sie Aufschläge von fast 41 Prozent für Wohnungen und gut 36 Prozent für Häuser.

    Selbst in dünn besiedelten Landkreisen haben sich Häuser demnach in dem Zeitraum spürbar verteuert - um über ein Fünftel (21,4 Prozent). Die Preise für Wohnungen kletterten dort um gut 16 Prozent.

    Die hohen Preise schlagen sich auch in steigenden Mieten nieder. Zuletzt wurden die Rufe nach mehr Regulierung lauter - bis zur Enteignung von Immobilienkonzernen und Mietendeckeln. Die Wohnungsnot ist auch in den Fokus der Politik gerückt, die etwa mit der Mietpreisbremse gegensteuern will. Der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft ZIA, der am Mittwoch in Berlin eine Studie vorstellt, wehrt sich gegen zunehmende Eingriffe.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Guy Parmelin Rücktritt
    186 Interaktionen
    Rücktritt
    Spnne
    176 Interaktionen
    Beim Kleiderbügeln

    MEHR IN NEWS

    Geschäft
    4 Interaktionen
    Ein Drittel mehr
    auto
    17 Interaktionen
    Nachfrage steigt
    Christa Pike (50)
    Hinrichtungs-Panne

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Timmy
    Millionen-Klage
    8 Interaktionen
    Unna/Hagen
    Audi
    27 Interaktionen
    Allrounder
    Skoda Kamiq
    7 Interaktionen
    Problem mit Lenkung