Im Streit um Fries des Parthenons besteht Athen auf Rückgabe

    Keystone-SDA
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    Griechenland,

    Seit 1982 fordert Griechenland die Rückgabe des Parthenon-Fries von Grossbritannien. Der griechische Staatspräsident hat heute die Forderungen untermauert.

    Das Parthenon bei Mondschein.
    Teile des Parthenon sind immer noch im Besitz von Grossbritannien. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Seit 1816 befindet sich das Fries des Parthenons im British Museum.
    • Der griechische Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos fordert das Fries nun zurück.

    Im jahrzehntelangen Streit um die Parthenon-Friesteile beharrt Athen auf der Rückgabe der wertvollen Skulpturen aus London.

    Das neue Museum unterhalb des Hügels der Akropolis sei «absolut ausreichend», um die fehlenden Friesteile unterzubringen, sagte heute Montag im griechischen Fernsehen der griechische Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos nach einem Besuch des Museums. «Ich habe das Gefühl, dass unser Ziel international immer mehr Unterstützung bekommt», fügte er hinzu.

    Die antiken Marmorelemente sind seit 1816 im Besitz des British Museum. Seit 1982 fordert Griechenland sie zurück, die Briten verweigern dies bislang.

    Neues Museum

    Der britische Botschafter Lord Elgin hatte Anfang des 19. Jahrhunderts die am besten erhaltenen Teile (die sogenannten «Elgin Marbles») des Parthenons abbauen und nach England bringen lassen. Er verkaufte sie 1816 an das Museum. 56 von 96 Platten des Frieses befinden sich seitdem dort.

    Der Parthenon («Jungfrauengemach») ist eines der berühmtesten noch existierenden Baudenkmäler des antiken Griechenlands. Athen hatte 2009 nach den Entwürfen des Schweizer Architekten Bernard Tschumi ein neues Museum unterhalb der Akropolis gebaut. Dort werden die echten Teile zusammen mit Nachbildungen der fehlenden aus Gips ausgestellt.

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