Ifo: Besonders viel Kurzarbeit in Bayern

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    Wie ist der Stand der Dinge in Sachen Kurzarbeit in der Corona-Krise? Zwei Bundesländer kämpfen weiter mit besonders hohen Zahlen. Die niedrigsten Quoten gibt es in Ostdeutschland.

    Vor allem in Ländern mit viel Metallverarbeitung, Maschinenbau wird mehr Kurzarbeit gefahren als anderswo. Foto: Felix Kästle/dpa
    Vor allem in Ländern mit viel Metallverarbeitung, Maschinenbau wird mehr Kurzarbeit gefahren als anderswo. Foto: Felix Kästle/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bayern und Baden-Württemberg kämpfen weiter mit besonders hohen Kurzarbeiterzahlen.

    Im Freistaat waren im September 14 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von Kurzarbeit betroffen.

    Das hat das Münchner Ifo-Institut auf Basis seiner Konjunkturumfrage ermittelt. Das sind rund 825.000. In Baden-Württemberg waren es 610.000 Menschen oder 13 Prozent.

    «In Ländern mit viel Metallverarbeitung, Maschinenbau, Autobauern und Zulieferern wird mehr Kurzarbeit gefahren als anderswo», sagte Ifo-Arbeitsmarkt-Experte Sebastian Link zu den Zahlen. Insgesamt ist die Kurzarbeit aber weiter auf dem Rückzug. Im August lag sie laut Ifo in Bayern noch bei 18 Prozent, also um vier Prozentpunkte höher. Der bundesweite Durchschnitt sank von 14 auf 11 Prozent.

    Nordrhein-Westfalen und die in der Erhebung zusammengefassten Länder Rheinland-Pfalz und Saarland kamen im September jeweils auf 11 Prozent Kurzarbeiter. Eine leicht unterdurchschnittliche Kurzarbeit gibt es dem Ifo zufolge in Bremen, Hessen, sowie den zusammengefassten Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein, die auf je 10 Prozent kommen.

    Die niedrigsten Quoten gibt es in Ostdeutschland: In den zusammengefassten Ländern Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind 9 Prozent der Beschäftigten betroffen. In Sachsen sowie den ebenfalls zusammengefassten Ländern Thüringen und Sachsen-Anhalt sind es 8 Prozent.

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