Hofmann: «Sind ins Energiefässchen gefallen»

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    Deutschland,

    Wegen der Corona-Massnahmen haben Künstler seit mehreren Monaten keine Auftritte. Schlagersängerin Alexandra Hofmann konnte die Zeit aber gut nutzen.

    Die Schwestern Anita (l) und Alexandra Hofmann haben zwei Alben veröffentlicht. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa
    Die Schwestern Anita (l) und Alexandra Hofmann haben zwei Alben veröffentlicht. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Schlagersängerin Alexandra Hofmann (46) hat mit Schwester Anita trotz Corona zwei Alben veröffentlicht.

    «Ja, wo sollen wir denn hin mit unserer Energie? Wir sitzen zu Hause und sind ins Energiefässchen gefallen, wir sind ohnehin energiegeladener als andere Künstler», sagte sie der «Schwäbischen Zeitung».

    «Ein Album ist derzeit der einzige Weg, wie man bei den Fans zu Hause sein kann.» Die Alben seien auch im Lockdown unter sehr erschwerten Bedingungen entstanden. Beispielsweise lebe ein Produzent in Dänemark. «Hotels hatten zu, es war einfach schwierig», so Hofmann. «Deshalb auch der Titel «Wilde Zeiten».»

    Selbst das Video zu einem Lied hätten sie mit dem Handy auf einem Acker gedreht, erzählte die Sängerin, die in Oberschwaben heimisch ist. «Dafür haben wir extra einen Flügel dorthin getragen.»

    Der direkte Kontakt mit den Fans sei immer das Wichtigste. «Dass wir bei dem Autokonzert keine Autogramme schreiben konnten, das war das Schlimmste für mich», sagte Hofmann der Zeitung. Am Anfang des Lockdowns seien sie sehr kreativ gewesen. «Damit es unseren Fans gut geht, sind wir auf Dächern, Balkons und in Wohnzimmern aufgetreten.»

    Hofmann selbst ist im Oktober mit dem Coronavirus infiziert worden. «Ich bin ein fitter Mensch mit einem megageilen Immunsystem. Corona wünsche ich niemandem, der kein gutes Immunsystem oder eine leichte Vorerkrankung hat», sagte die Musikerin. «Ich bin ziemlich unempfindlich, was Schmerz angeht, ich kann mich schneiden oder verbrennen, das merke ich eigentlich nicht. Aber ich habe es drei Tage lang nicht ohne Schmerzmittel ausgehalten.»

    Angst habe sie nicht so sehr gehabt. «Aber als meine Kinder auch Corona hatten, zwei Schulklassen sowie drei Fussballvereine daraufhin in Quarantäne mussten und man dann nicht weiss, ob die bei der Oma waren und sich das Virus auf diese Art verbreitet - da ging es mir richtig schlecht», sagte sie. Bis klar war, «dass alles safe ist».

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