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    Handel und Messen dringen auf bundesweite Öffnung

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    Deutschland,

    In der Corona-Pandemie purzeln die Infektionszahlen in Deutschland. Einzelhandel und Messen verlangen als Konsequenz, dass Geschäfte und Ausstellungshallen nun überall geöffnet werden.

    Der Weg zurück zur Normalität ist noch weit. Foto: Christoph Schmidt/dpa
    Der Weg zurück zur Normalität ist noch weit. Foto: Christoph Schmidt/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Angesichts der sinkenden Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus fordern Handel und Messewirtschaft eine rasche Öffnung für Kunden und Besucher.

    Einzelhändler müssten «in ganz Deutschland ohne Test- und Terminpflicht wieder öffnen können», forderte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE) Stefan Genth im «Handelsblatt».

    «Die Politik braucht jetzt einen klaren Plan, wir dürfen uns nicht im Klein-Klein verlieren», führte Genth aus. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu einer geringen Infektionsgefahr beim Einkauf seien zudem klar. Es sei gut, dass einzelne Regionen bereits vorangegangen seien, jetzt müssten die anderen rasch nachziehen. Das gebiete auch die Fairness gegenüber der gesamten Branche.

    Messewirtschaft Planungssicherheit

    Der Verband der deutschen Messewirtschaft (Auma) dringt auf klare Vorgaben der Bundesländer, wann Messen wieder möglich sein werden. «Es fehlt an einer flächendeckenden Perspektive. Die Messewirtschaft braucht Planungssicherheit anhand konkreter Öffnungstermine. Es muss möglich sein, dass Genesene, Geimpfte und Getestete Messen besuchen können», sagte Auma-Geschäftsführer Jörn Holtmeier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

    Mit der Orientierung an Neuinfektionszahlen wie bislang sei eine solche Planungssicherheit nicht gegeben. In anderen Ländern, vor allem in Asien, seien Präsenz-Messen schon wieder möglich. «Jeder Tag ohne Signal bedeutet ein steigendes Risiko, dass Messen nicht stattfinden können», sagte Holtmeier. Das bringe auch Messebauer, Hotels, Gastronomie und Transportfirmen in immer grössere Not.

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