Greta Thunberg

    Greta Thunberg nimmt am Filmfest in Venedig (I) teil

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    Italien,

    Greta Thunberg nahm sich eine kurze Auszeit vom Schulalltag. An einer Pressekonferenz des Filmfestes in Venedig (I) fordert sie Veränderungen.

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    Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg in einer Szene der Dokumentation «Greta». - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Greta Thunberg nahm am Filmfest in Venedig teil.
    • In der italienischen Hafenstadt plädiert sie für mehr Einsatz gegen die Klimakrise.
    • Am Freitagnachmittag wurde die Dokumentation «Greta» abgespielt.

    Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg hat für eine Pressekonferenz beim Filmfest Venedig eine kurze Pause in ihren Schulalltag gelegt. «Wir müssen weiter über die Klimakrise sprechen und Veränderungen einfordern.» Dies sagte die 17-Jährige am Freitag in einer Videobotschaft.

    In Venedig soll am Nachmittag die Dokumentation «Greta» gezeigt werden. «Wir behandeln die Krise immer noch nicht wie eine Krise», sagte sie.

    Greta Thunberg
    Greta Thunberg demonstrierte vergangene Woche noch in Berlin – jetzt ist die junge Schwedin zurück in der Schule. - AFP/Archiv

    In Hinblick auf die Corona-Pandemie ergänzte Regisseur Nathan Grossman: «Es scheint, als ob es der Menschheit schwer fällt, sich um zwei Krisen gleichzeitig zu kümmern.» Noch immer werde die Natur zerstört, sekündlich gebe es weitere Emissionen. Dass der Film «Greta» in Venedig gezeigt wird, hat seiner Ansicht nach eine besondere Bedeutung. Dort könne man die Folgen des Klimawandels nicht ignorieren, sagte er mit Verweis auf steigende Meeresspiegel.

    Greta Thunberg bleibt authentisch und schüchtern

    Greta Thunberg zeigte sich mit Grossmans Film, der beim Festival ausser Konkurrenz läuft, zufrieden. «Nathan zeigt mich, wie ich bin», sagte sie. Grossman zeige kein «wütendes, naives Kind», sondern eine «schüchterne Person - und das ist die Person, die ich bin». Die Dokumentation könne vielleicht auch helfen, Zweifler zu widerlegen, die behaupteten, sie schreibe ihre Reden nicht selbst oder sei fremdgesteuert.

    Greta Thunberg
    Greta Thunberg streikt für das Klima. - keystone

    An «Ich bin Greta», so der deutsche Titel, waren auch die ARD-Sender WDR, SWR und RBB beteiligt. Der Film soll im Oktober in Kinos starten; die Ausstrahlung im Ersten ist für November geplant.

    Die 17-jährige Thunberg geht nach einem Jahr Pause seit Ende August wieder zur Schule. Während der Videoübertragung war sie in einem Raum vor einem Bücherregal zu sehen. Nach gut einer Viertelstunde entschuldigte sie sich dann aber. «Vielen Dank - und nun muss ich zurück in den Unterricht.»

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