Greta Thunberg

    Greta Thunberg beklagt jahrzehntelanges «Bla bla» in punkto Klimaschutz

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    Italien,

    Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat der internationalen Gemeinschaft drei Jahrzehnte der Untätigkeit und des «Bla bla» in punkto Klimaschutz vorgeworfen.

    Greta Thunberg in Mailand
    Greta Thunberg in Mailand - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Greta Thunberg beklagt bei einem Treffen die Untätigkeiten in Sachen Klimaschutz.
    • Die schwedische Klimaaktivistin eröffnet das Jugendtreffen in Mailand.

    «Es gibt keinen Planeten B, es gibt keinen Planeten bla, bla, bla, grüne Wirtschaft bla bla, CO2-Neutralität bis 2050 bla bla», sagte die 18-jährige Aktivistin am Dienstag unter tosendem Applaus bei der Eröffnung eines Jugend-Klimagipfels in Mailand.

    «Das ist alles, was wir von unseren sogenannten Führungen hören. Worte. Worte, die gut klingen, aber zu keinerlei Handeln geführt haben», sagte Thunberg. Den Regierungen warf sie vor, sich «schamlos» selbst zu unzureichenden Zusagen zur Reduzierung von Emissionen und Finanzierungsversprechen zu «beglückwünschen».

    greta thunberg
    Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg. - dpa

    Die Träume und Hoffnungen künftiger Generationen seien «mit leeren Worten und Versprechen ertränkt» worden. Der «bewusste Mangel an Taten» sei ein «Verrat an allen gegenwärtigen und künftigen Generationen».

    Jugendliche arbeiten an Erklärung für Minister

    An der dreitägigen Veranstaltung in Mailand nehmen rund 400 Jugendaktivisten aus knapp 200 Ländern teil. Sie wollen eine gemeinsame Erklärung erarbeiten, die bei einem Ministertreffen Ende der Woche vorgelegt werden soll. Im November findet im schottischen Glasgow die nächste UN-Klimakonferenz COP26 statt.

    Das Ende 2015 beschlossene Pariser Klimaschutzabkommen soll die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter beschränken und gilt als Meilenstein im Kampf gegen den Klimawandel. Ein kürzlich veröffentlichter UN-Bericht sieht die Erde aber ohne ein radikales Umsteuern auf dem gefährlichen Pfad einer Erwärmung um 2,7 Grad.

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