Generalinspekteur für Lieferung neuer Patrouillenboote an Libanon

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    Deutschland,

    Deutschlands ranghöchster Soldat rät vor dem Hintergrund von Spannungen im Nahen Osten zu einer verstärkten Unterstützung für die libanesischen Streitkräfte.

    Eberhard Zorn (l), Generalinspekteur der Bundeswehr, rät vor dem Hintergrund von Spannungen im Nahen Osten zu einer verstärkten Unterstützung für die libanesischen Streitkräfte. Foto: Carsten Hoffmann/dpa
    Eberhard Zorn (l), Generalinspekteur der Bundeswehr, rät vor dem Hintergrund von Spannungen im Nahen Osten zu einer verstärkten Unterstützung für die libanesischen Streitkräfte. Foto: Carsten Hoffmann/dpa - sda - Keystone/dpa/Carsten Hoffmann

    So könne eine Lieferung neuer Patrouillenboote dem als Stabilitätsfaktor wirkenden Militär helfen, die Küstengewässer besser zu kontrollieren, sagte der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, bei einem Besuch in Beirut.

    Zudem müsse das Mandat für die seit nun 15 Jahren laufende Beteiligung deutscher Soldaten an dem UN-Einsatz Unifil an die neue Lage angepasst werden.

    Zwar haben mehrere Nationen der libanesischen Küstenwache Boote zur Verfügung gestellt, allerdings handelt es sich um unterschiedliche und durchweg ältere Modelle. Von den aus Deutschland gelieferten Booten sind in der Regel nur zwei von drei einsatzbereit.

    «Die Boote zeigen jetzt, dass sie nicht über das komplette Jahr hinweg hochseetauglich sind. Im Winter bei stärkerem Seegang kommen sie nur schwer aus den Häfen und können auch nicht lange in See bleiben», sagte Zorn, der am Mittwoch zu einem zweitägigen Besuch angereist war. «Das ist ein Thema, an das wir ran müssen. Die Libanesen benötigen neuere hochseetaugliche Boote mit einer robusten Technik, um sie selbst zu warten. Damit würde es den Libanesen leichter fallen, ihr eigenes Seeverantwortungsgebiet selbstständig zu überwachen.»

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