Kritiker der G7-Gipfels auf Schloss Elmau (D) haben mit dem Aufbau eines Protestcamps begonnen. Wie die Protestaktionen aussehen werden, ist noch unklar.
Schloss Elmau
Polizeiabsperrung vor Schloss Elmau. (Archivbild) - AFP
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Das Wichtigste in Kürze

  • Auf einer Wiese haben Gegner des G7-Gipfels mit dem Aufbau eines Protestcamps begonnen.
  • Am Sonntag beginnt der G7-Gipfel im deutschen Schloss Elmau.

Die Kritiker des G7-Gipfels auf Schloss Elmau in Deutschland haben mit dem Aufbau ihres Protestcamps begonnen.

Rund 750 Menschen können auf einer Wiese an der Loisach in Garmisch-Partenkirchen an den Gipfeltagen campieren, notfalls auch mehr. Dies bestätigte der Anmelder des Camps, York Runte, am Freitag. Rund 30 Aktivisten waren am Vormittag mit dem Aufbau beschäftigt, an den Zugängen zum Zeltlager standen Dutzende Polizeibeamte. Die Zusammenarbeit mit der Polizei funktioniere gut, sagte Runte.

Noch unklar ist, ob und wie es eine Demonstration nahe des Tagungsortes Schloss Elmau geben wird. «Mit Polizeibussen hingeshuttelt zu werden, hat mit Versammlungsrecht überhaupt nichts zu tun», kritisierte Runte einen derzeit diskutierten Vorschlag. Man wolle wenigstens im eigenen Bus hinfahren. Bei der Polizei hiess es, noch immer liefen Abstimmungen zwischen Anmeldern und Behörde.

Laut Landratsamt sind rund um den Gipfel etwa 25 Veranstaltungen im Raum Garmisch-Partenkirchen angemeldet. Von diesen waren bis Donnerstag knapp zehn genehmigt.

Das G7-Treffen findet vom 26. bis 28. Juni zum zweiten Mal in dem Luxushotel Schloss Elmau am Fusse des Wettersteingebirges statt.

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