Flut in Griechenland: Menschen können nicht in Häuser zurück

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    Griechenland,

    Das Sturmtief «Daniel» hat in Mittelgriechenland schwere Schäden hinterlassen. Einige Dörfer sind immer noch von der Aussenwelt abgeschnitten. Die Lage.

    Eine Kuh liegt neben einem überfluteten Grundstück in Thessalien.
    Eine Kuh liegt neben einem überfluteten Grundstück in Thessalien. - Marios Lolos/XinHua/dpa

    Eine Woche nach den schweren Überschwemmungen in Mittelgriechenland können viele Menschen weiterhin nicht in ihre Häuser zurück. Sieben Dörfer seien immer noch von der Umwelt abgeschnitten, zudem seien viele Häuser zerstört und unbewohnbar, berichtete am Mittwoch die Zeitung «Kathimerini».

    Im Laufe des Tages soll nahe der Stadt Larisa ein Flüchtlingslager für 1300 Betroffene bereitgestellt werden. Die rund 900 Migranten, die dort bisher lebten, seien in andere Auffanglager des Landes gebracht worden.

    Vielerorts in der ländlichen Region sorgen ausserdem Tierkadaver für Gesundheitsrisiken. Bis zum Dienstag seien bereits rund 15'000 Kadaver von Schafen, Ziegen und Kühen eingesammelt und verbrannt worden, berichteten griechische Medien.

    Autobahn weiterhin überschwemmt

    Die wichtigste Autobahn des Landes zwischen den Metropolen Athen und Thessaloniki war am Mittwoch in Teilen immer noch überschwemmt und blieb entlang der Stadt Larisa gesperrt. Auch die Zugverbindung war wegen grosser Schäden am Schienennetz weiterhin ausser Betrieb, die Reparaturkosten werden auf 160 Millionen Euro geschätzt.

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    Die Überschwemmungen in Griechenland richten grossen Schaden an. - X

    Vom vergangenen Montag bis zum Donnerstag hatte sich über Mittelgriechenland ein schweres Sturmtief festgesetzt. Starkregen überschwemmte vielerorts Dörfer und Städte. Die Niederschlagsmengen erreichten zwischenzeitlich nie gekannte Höhen von teils mehr als 700 Liter pro Quadratmeter in weniger als 24 Stunden. 15 Menschen kamen ums Leben. Das Sturmtief «Daniel» zog daraufhin weiter – und verursachte die katastrophalen Überschwemmungen in Libyen mit Tausenden Toten.

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