Fast jeder Vierte in Deutschland hat Einwanderungsgeschichte

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    Deutschland,

    Die deutsche Bevölkerung wird vielfältiger. Fast jeder Vierte hierzulande hat mittlerweile eine Einwanderungsgeschichte. Besonders die Fluchtmigration aus der Ukraine hat zuletzt zu dieser Entwicklung beigetragen.

    20,2 Millionen Menschen in Deutschland haben eine Einwanderungsgeschichte (Symbolbild).
    20,2 Millionen Menschen in Deutschland haben eine Einwanderungsgeschichte (Symbolbild). - Marijan Murat/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nahezu ein Viertel der im vergangenen Jahr in Deutschland lebenden Menschen hat eine Einwanderungsgeschichte.

    Das seien 20,2 Millionen Menschen oder 24,3 Prozent der Gesamtbevölkerung, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Als Menschen mit Einwanderungsgeschichte definierte die Behörde Menschen, die seit 1950 selbst nach Deutschland eingewandert sind, sowie deren direkte Nachkommen, die «zweite Generation».

    Der Anstieg von Menschen mit Einwanderungsgeschichte war im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent oder 1,2 Millionen Menschen gewachsen. Dabei spielte vor allem Fluchtmigration eine Rolle, insbesondere durch den Krieg in der Ukraine. So stieg die Zahl der selbst eingewanderten durch die vor allem aus der Ukraine, Syrien und Afghanistan Geflüchteten um 7,3 Prozent und damit stärker als die Zahl der in Deutschland geborenen direkten Nachkommen eingewanderter Eltern, die um vier Prozent anstieg.

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