Ex-Premier Sunak selbstironisch: «Nicht der beste Ansprechpartner»

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    Grossbritannien,

    Trotz der historischen Wahlniederlage seiner Tories scheint Ex-Premier Sunak den Humor nicht verloren zu haben. Dies stellte er nun im Parlament unter Beweis.

    Rishi Sunak Porträt
    Der ehemalige britische Premierminister Sunak scheint die Wahlniederlage mit Galgenhumor zu nehmen. (Archivbild) - Keystone

    Grossbritanniens früherer Premierminister Rishi Sunak hat nach der Wahlniederlage seiner Partei Selbstironie gezeigt. Bei einer Fragestunde im Parlament wurde den britischen Sportlerinnen und Sportlerin viel Erfolg für Olympia gewünscht.

    «Ich habe keine Zweifel, dass sie nach Jahren des Trainings, der Konzentration und der Hingabe viele Goldmedaillen mitbringen werden», sagte auch Sunak.

    «Aber um ehrlich zu sein, ich bin wahrscheinlich nicht der erste Ansprechpartner, von dem sie Ratschläge bekommen wollen, wie man gewinnt», sagte Sunak, dessen konservative Tories bei der Parlamentswahl vor drei Wochen eine historische Niederlage erlitten hatten.

    Seitdem regiert erstmals seit 14 Jahren wieder die sozialdemokratische Labour-Partei im Vereinigten Königreich. Sunak sitzt jetzt auf der Oppositionsbank und löste mit seinem Kommentar einige Lacher und mitfühlende Reaktionen aus.

    Erste Fragestunde für neuen Regierungschef Starmer

    Der neue Premierminister Keir Starmer stellte sich nun zum ersten Mal der Fragestunde im Parlament. Der 61-Jährige versicherte unter anderem, dass er weiterhin versuchen werde, die Ukraine im Kampf gegen Russland zu unterstützen.

    Starmer wurde auch nach der Kinderarmut im Land gefragt. Umstritten ist, dass bestimmte Hilfsleistungen in den meisten Familien seit Jahren auf zwei Kinder gedeckelt sind. Starmer ist bisher zurückhaltend bei der Frage, ob das abgeschafft werden sollte, und betont, es gebe kein Patentrezept gegen Kinderarmut.

    Am Dienstag stimmten mehrere seiner Abgeordneten mit der schottischen SNP, die beantragt hatte, die Deckelung aufzuheben. Die sieben Labour-Abgeordneten wurden vorerst von der Fraktion suspendiert.

    Kommentare

    User #4000 (nicht angemeldet)

    Er ist auch immer noch super reich.

    User #1606 (nicht angemeldet)

    Aha, erstes Statement von Starmer: Die Ukraine im Krieg gegen Russland unterstützen. Aber Geld für Hilfeleistungen um die Kinderarmut zu bekämpfen wird keines locker gemacht. Da sind sie wieder, die netten Sozis.

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