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    EU warnt vor russischer Schattenflotte nach Sabotage-Verdacht

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    Mögliche Sabotage an Unterwasserkabel in der Ostsee alarmiert die EU. Russlands Schattenflotte steht unter Verdacht, kritische Infrastruktur zu beschädigen.

    EU warnt vor Sabotage
    EU warnt vor russischer Schattenflotte nach Sabotage-Verdacht. - keystone

    Die EU zeigt sich besorgt über mögliche Sabotageakte an Unterseekabeln in der Ostsee. Ein russischer Öltanker soll ein wichtiges Stromkabel beschädigt haben.

    Die Europäische Union warnt nun vor Russlands sogenannter Schattenflotte. Laut «ZDFheute» macht die EU Russland für die Zunahme von Sabotageakten in Europa verantwortlich.

    Schiffe beschädigen Unterseekabel mit Anker

    Fast monatlich beschädigen Schiffe derzeit Unterseekabel in der Ostsee. Der russische Öltanker «Eagle S» steht im Verdacht, das Unterwasserstromkabel Estlink 2 zerstört zu haben.

    Die EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas sagte gegenüber «Welt», die EU werde «stärkere Massnahmen ergreifen, um den Risiken, die von diesen Schiffen ausgehen, entgegenzuwirken».

    Sie betonte, diese Vorfälle seien Teil eines Musters koordinierter Aktionen gegen die europäische Infrastruktur.

    Verdacht auf gezielte Sabotage

    Finnische Ermittler haben den Öltanker «Eagle S» festgesetzt. Das Schiff soll zur russischen Schattenflotte gehören. «Stern.de» berichtet, dass die finnischen Behörden Sabotage vermuten.

    öltanker
    Die Öltanker aus Russland sind alt und marode und stellen eine Gefahr für die Umwelt dar. (Smbolbild) - AFP

    Der Verdacht: Das Schiff könnte seinen Anker absichtlich am Meeresboden entlang gezogen haben, um das Stromkabel zu beschädigen. Die Ermittler entdeckten eine verdächtige Schleifspur am Meeresboden.

    «Die Spur ist Dutzende Kilometer lang», erklärte Ermittler Sami Paila laut «Focus Online». Diese Entdeckung verstärkt den Verdacht einer gezielten Sabotageaktion.

    Russische Schattenflotte im Fokus

    Zur russischen Schattenflotte zählen Schiffe, die Russland inoffiziell nutzt, um westliche Sanktionen zu umgehen. «TRT Deutsch» berichtet, dass diese Flotte zum Beispiel beim Öltransport zum Einsatz kommt.

    Die EU-Chefdiplomatin Kallas warnte, Russlands Schattenflotte bedrohe die Umwelt und fülle Russlands Kriegskasse. Nun stünden diese Schiffe auch unter Sabotageverdacht.

    Bundesaussenministerin Annalena Baerbock betont laut «manager magazin» die Notwendigkeit, kritische Infrastruktur stärker zu schützen.

    Zunehmende Bedrohung für Europa

    James Appathurai, NATO-Experte für hybride Angriffe, äusserte sich gegenüber «Spiegel». Er bestätigte eine Zunahme von Angriffen in Form von Sabotage, Mordkomplotten oder Beschädigung von Infrastruktur.

    Glaubst du, die Sanktionen gegen Russland werden wirken?

    Die EU plant nun, verstärkt gegen die russische Schattenflotte vorzugehen. «Deutschlandfunk» berichtet, dass die EU-Kommission weitere Massnahmen, einschliesslich Sanktionen, gegen diese Flotte vorschlagen will.

    Die jüngsten Vorfälle in der Ostsee haben die Besorgnis über die Sicherheit kritischer Infrastruktur in Europa verstärkt. Die EU-Mitgliedstaaten diskutieren nun über verstärkte Schutzmassnahmen und mögliche Konsequenzen für Russland.

    Kommentare

    User #772 (nicht angemeldet)

    Zuerst ist es eine "böse" Schattenflotte, anschliessend wird es irgendwo in einem Drittweltland umgeladen und ganz legal mit einem anderen Tanker nach Europa importiert. Finde den Fehler.

    User #772 (nicht angemeldet)

    Die EU warnt.. Weil.. Sie das Gleiche mit der Gaspipeline gemacht haben?

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