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    EU-Kommission will Corona-Schnelltests finanzieren

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    Belgien,

    Angesichts der rasanten Ausbreitung der Corona-Pandemie will die EU-Kommission die Mitgliedstaaten bei der Anschaffung von Schnelltests unterstützen.

    EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen
    EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen - X00380/AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die EU will sich Corona-Schnelltests anschaffen.
    • Dafür nimmt sie 100 Millionen Euro in die Hand.
    • Das PCR-Testverfahren gelange durch die hohen Infektionszahlen an seine Grenzen.

    Angesichts der rasanten Ausbreitung der Corona-Pandemie will die EU-Kommission die Mitgliedstaaten bei der Anschaffung von Schnelltests unterstützen.

    Wie die Behörde am Mittwoch mitteilte, stellt sie dafür 100 Millionen Euro zur Verfügung. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte, die Corona-Lage sei «sehr ernst». Europa befinde sich «tief in der zweiten Welle» der Pandemie.

    Von der Leyen appellierte vor Beratungen der Staats- und Regierungschefs am Donnerstag an die Mitgliedstaaten, im Kampf gegen die Pandemie enger zusammenzuarbeiten. «Kein Mitgliedstaat wird sicher aus dieser Pandemie kommen, wenn es nicht alle tun», sagte sie. Die Kommissionschefin forderte dabei auch eine engere Zusammenarbeit bei der Vorbereitung von Impf-Kampagnen und bei Regelungen für den Reiseverkehr.

    Antigen-Schnelltest in 30 Minuten fertig

    Bei Corona-Tests wird bisher das sogenannte PCR-Verfahren angewandt. Seine Ergebnisse müssen im Labor ausgewertet werden. Angesichts rasant steigender Infektionszahlen kommen diese aber in vielen Ländern an ihre Kapazitätsgrenzen und die Testergebnisse oft erst nach Tagen. Sogenannte Antigen-Schnelltests bringen Ergebnisse dagegen schon in zehn bis 30 Minuten, allerdings sind sie weniger genau.

    EU-Ratspräsident Charles Michel hatte am Dienstag vor einem «Wettlauf» der Mitgliedstaaten um die Corona-Schnelltests gewarnt. Er forderte, dass Produktionskapazitäten «auf europäischer Ebene strategisch gesichert werden», damit sie «überall gleichzeitig verfügbar» seien. Denn auch die Wirtschaft setzt grosse Hoffnungen auf die Schnelltests, um Einschränkungen etwa im Reiseverkehr oder bei Veranstaltungen zu vermeiden.

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