Chemnitz: Justizbeamter wegen Haftbefehl-Veröffentlichung entlassen

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    Im Fall Chemnitz handelt das sächsische Justizministerium. Ein Beamter wird entlassen, dem die Veröffentlichung das Haftbefehls vorgeworfen wird.

    Demonstranten der rechten Szene zünden Pyrotechnik und schwenken Deutschlandfahnen.
    Demonstranten der rechten Szene zünden Pyrotechnik und schwenken Deutschlandfahnen. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Mittwoch tauchte ein Haftbefehl zum Tötungsdelikt in Chemnitz (GER) im Internet auf.
    • Der Mann, der diesen wahrscheinlich veröffentlichte, wurde nun entlassen.

    Wegen der Veröffentlichung des Haftbefehls im Fall Chemnitz ist ein Justizvollzugsbeamter aus Dresden vom Dienst suspendiert worden. Durchsuchungen und weitere Ermittlungen hätten einen Anfangsverdacht gegen den Mann derart erhärtet, dass ihm «mit sofortiger Wirkung vorläufig die Führung der Dienstgeschäfte verboten», wurde, erklärte das sächsische Justizministerium am Donnerstag.

    Der Haftbefehl gegen einen Beschuldigten im Fall des in Chemnitz getöteten 35-jährigen Deutschen war am Mittwoch im Internet teils geschwärzt auf verschiedenen Seiten aufgetaucht.

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