Britischer Marinesoldat unter Spionageverdacht
In Grossbritannien steht ein Marinesoldat der Royal Navy unter Verdacht, die Weitergabe von Verschlusssachen an Russland geplant zu haben.

Der 24-Jährige erschien am Donnerstag vor Gericht. Ihm wird zur Last gelegt, seine hohe Sicherheitsfreigabe missbraucht zu haben, um nach seiner Stationierung auf einem Kriegsschiff auf geheime Verteidigungs- und Geheimdienstdaten zuzugreifen, wie die Nachrichtenagentur PA aus dem Gerichtssaal berichtete.
Der Mann soll dann eine Nachricht auf Russisch verfasst haben, die geheime Informationen enthielt. Ihm wird vorgeworfen, im Darknet Kontakt zu russischen Behörden gesucht zu haben. Die Staatsanwaltschaft spricht in ihrer Anklage von der Vorbereitung der Weitergabe von Informationen an «eine ausländische Macht». Vor Gericht äusserte sich der Mann nicht zu den Vorwürfen; er bleibt in Untersuchungshaft.
Der Soldat, der der Navy im April 2024 beitrat, soll die Straftaten während seines ersten Auslandseinsatzes ab November 2024 begangen haben. Er war am Dienstag von der Anti-Terror-Polizei an seinem Wohnort in Bedfordshire festgenommen worden. Bereits im vergangenen Jahr war er zwischenzeitlich festgenommen worden.










