Briten stellen 5,7 Tonnen Kokain auf dem Weg nach Hamburg sicher

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    Grossbritannien,

    Britische Ermittler haben 5,7 Tonnen Kokain sichergestellt, die auf dem Weg nach Hamburg waren.

    Kokain
    Britische Ermittler haben 5,7 Tonnen Kokain sichergestellt, die auf dem Weg nach Hamburg waren. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/dpa/Marcus Brandt

    Mit einem geschätzten Strassenverkaufswert von 450 Millionen Pfund (rund 500 Millionen Franken) handele es sich um die bisher grösste Lieferung sogenannter Klasse-A-Drogen, die in Grossbritannien beschlagnahmt wurde, teilten die National Crime Agency (NCA) und der britische Grenzschutz in der Nacht zum Freitag mit.

    Das Rauschgift sei am 8. Februar im Hafen der südenglischen Stadt Southampton beschlagnahmt worden. Die Drogen waren demnach in einem Container mit Bananen aus Südamerika versteckt.

    Von Hamburg sollte das Kokain weiterverbreitet werden. Gemeinsam mit europäischen Partnern sollten nun die beteiligten kriminellen Netzwerke identifiziert werden, hiess es.

    Schlag für die beteiligten internationalen Kartelle

    «Diese rekordverdächtige Beschlagnahme bedeutet einen grossen Schlag für die beteiligten internationalen Kartelle der organisierten Kriminalität und verwehrt ihnen massive Gewinne», sagte NCA-Direktor Chris Farrimond. «Obwohl die Sendung in diesem Fall für Kontinentaleuropa bestimmt war, habe ich keinen Zweifel, dass ein erheblicher Teil wieder hier im Vereinigten Königreich gelandet und von britischen kriminellen Banden verkauft worden wäre.»

    Der bisher grösste Kokainfund in Grossbritannien waren 3,7 Tonnen, die 2022 ebenfalls in Southampton am Ärmelkanal sichergestellt wurden. Nach NCA-Schätzungen verdienen kriminelle Banden im Vereinigten Königreich mit Kokain jedes Jahr rund vier Milliarden Pfund. In den vergangenen Jahren sei die Gewalt im Zusammenhang mit dem Drogenhandel exponentiell angestiegen.

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