Benkos Anwalt weist Vorwürfe gegen insolventen Unternehmer zurück?

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Geldwäsche-Anschuldigungen gegen René Benko, Chef der insolventen Signa-Gruppe, werden von seinen Anwälten vehement zurückgewiesen.

    René Benko signa
    Das Straflandesgericht Wien verlängert die U-Haft gegen René Benko um zwei Monate. (Archivbild) - dpa

    Die Anwälte des österreichischen Immobilienunternehmers René Benko haben Geldwäsche-Anschuldigungen gegen den Chef der insolventen Signa-Gruppe zurückgewiesen. «Die in der bisherigen Berichterstattung gehandelten Thesen und behaupteten Vorwürfe sind haltlos», erklärte der Münchner Rechtsanwalt Florian Ufer.

    Die Münchner Staatsanwaltschaft hatte am Vortag bestätigt, dass es wegen Geldwäsche-Verdachts Ermittlungen im Zusammenhang mit der Signa-Gruppe gibt, jedoch ohne Namen eines oder mehrerer Beschuldigter zu nennen. Anlass sind Strafanzeigen. Sehr weit gediehen sind diese Ermittlungen nicht.

    Ermittlungsstand und Zuständigkeit

    Aus der Mitteilung ging hervor, dass auch andere Staatsanwaltschaften in Deutschland mit dem Fall befasst sind. Derzeit werden nach Angaben der Münchner Ermittler örtliche Zuständigkeiten geklärt. «Die Mitteilung der Staatsanwaltschaft kann von uns nicht kommentiert werden», erklärte dazu Benkos Anwalt Ufer. «Offensichtlich prüft die Behörde richtigerweise selbst noch, ob die vorliegenden Geldwäscheverdachtsanzeigen überhaupt Anlass geben zu weiteren Ermittlungen.»

    Die zentralen Gesellschaften der Signa-Gruppe hatten Ende Dezember Insolvenz angemeldet, mittlerweile hat der noch vor einem Jahr als Milliardär geltende Unternehmer auch selbst in der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck Insolvenz beantragt.

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