Behörde: Flugdaten haben Probleme im britischen Luftverkehr ausgelöst

    Keystone-SDA
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    Grossbritannien,

    Hunderte Flüge mussten am Montag und Dienstag in Grossbritannien gestrichen werden. Auslöser dürften eingehende Flugdaten gewesen sein.

    Flughafen Heathrow
    Über 500 Flüge mussten infolge des Chaos gestrichen werden. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach dem Flugchaos in Grossbritannien geben die Behörden nun ein Update.
    • Auslöser für die Technikpanne sollen demnach eingehende Flugdaten gewesen sein.
    • Es gebe keine Hinweise darauf, dass es sich um einen Cyberangriff handelte.

    Die massiven Probleme im britischen Flugverkehr mit Hunderten gestrichenen Flügen sind nach Angaben der Luftraumüberwachung vermutlich durch eingehende Flugdaten ausgelöst worden. «Erste Untersuchungen des Problems zeigen, dass es mit einigen der Flugdaten zusammenhängt, die wir erhalten haben», teilte National Air Traffic Services (NATS) am Dienstagabend mit.

    «Keine Hinweise auf Cyberangriff»

    Daraufhin hätten alle Systeme die automatische Datenverarbeitung unterbrochen, um zu verhindern, dass versehentlich falsche Informationen an die Fluglotsen übermittelt werden. «Es gibt keine Hinweise darauf, dass es sich um einen Cyberangriff handelte», betonte NATS-Chef Martin Rolfe.

    Am Montag und Dienstag waren wegen der Technikpanne Hunderte Starts und Landungen in Grossbritannien abgesagt worden. Zehntausende Passagiere sassen europaweit stundenlang an Flughäfen oder bereits in Maschinen fest. Fluglinien und Airports warnten, die Folgen würden noch mehrere Tage zu spüren sein. Die Regierung ordnete eine Untersuchung an.

    NATS-Chef Rolfe sagte, der Vorfall sei «unheimlich selten» und er sei sicher, dass das Problem nicht wieder vorkommen werde. «Wir verstehen die Art und Weise, wie das System mit den Daten nicht umgegangen ist ... die Art und Weise, wie es versagt hat», sagte Rolfe. «Deshalb haben wir bereits Massnahmen eingeführt, die sicherstellen, dass wir das Problem sehr, sehr schnell beheben können, falls es erneut vorkommt.»

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